Sparkasse warnt: So schnell wird man zum Geldwäscher!

Chemnitz - Die Sparkasse Chemnitz warnt vor Betrügern. Aktuell häufen sich Fälle, bei denen ahnungslose Kunden als so genannte Finanzagenten gewonnen werden.

Sven Mücklich, Sprecher der Sparkasse Zwickau, warnt vor Betrügern.
Sven Mücklich, Sprecher der Sparkasse Zwickau, warnt vor Betrügern.  © Kristin Schmidt

Hierfür sollen sie das eigene Girokonto für Überweisungen zur Verfügung stellen.

Eingehende Geldbeträge, die illegal beschafft worden, sollen meist umgehend durch Barauszahlung oder per Bargeldversand weiter transferiert werden. Als Belohnung winkt eine Provision zwischen fünf und 20 Prozent, die vom Überweisungsbetrag einbehalten werden darf.

"Wenn Sie das Geld dem Dritten auszahlen oder auf ein anderes Konto weiterleiten, dann besteht die Gefahr, dass Sie sich wegen Geldwäsche und unerlaubten Erbringens von Finanzdienstleistungen strafbar machen", sagt Sven Mücklich, Sprecher der Sparkasse Chemnitz.

Er rät: "Prüfen Sie Ihre Kontoumsätze auf unerwartete Gutschriften, die Sie zurücküberweisen oder abheben sollen. Erfolgen unerwartete Gutschriften, dann nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Bank oder der Polizei auf. Buchen Sie Geld nur auf das ursprüngliche Konto zurück."

Die "Finanzagenten" sollen meist eingehende Geldbeträge weiterleiten oder abheben.
Die "Finanzagenten" sollen meist eingehende Geldbeträge weiterleiten oder abheben.  © dpa/Patrick Seeger

Titelfoto: dpa/Patrick Seeger

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