Neefepark, Schwimmbad und Co.: Wofür der Stadtrat Millionen locker macht

Chemnitz - Bescherung im Stadtrat: Schwimmbad, Rathausumbau, eine neue Ausfahrt für den Neefepark. Bei der letzten Sitzung des Jahres ging es noch einmal um mehrere Millionenprojekte.

Beschlossen: Die Einfädelspur am Neefepark wird verlängert.
Beschlossen: Die Einfädelspur am Neefepark wird verlängert.  © Uwe Meinhold

Der Bericht des Kämmerers Sven Schulze belegte: Die Stadtkasse ist gut gefüllt. Der Jahresabschluss von 2018 wies ein Plus von 60 Millionen Euro für den städtischen Haushalt aus.

Unter diesem Eindruck gingen die letzten großen Finanz-Entscheidungen des Jahres relativ flott: Den ersten großen Betrag bewilligte der Stadtrat der Jugendhilfe. Deren Budget musste der Stadtrat dieses Jahr schon zum zweiten Mal aufstocken - auf insgesamt mehr als 39 Millionen Euro.

Nach 3,8 Millionen im Oktober beträgt der Zuschuss nun 2,7 Millionen Euro. Grund für die Steigerung: Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Familien, die Hilfe vom Jugendamt erhalten, um 122 auf 1442.

Grünes Licht gab es auch für Brandschutz-Umbauten im Rathaus. Ab nächstem Jahr im Mai werden für 1,3 Millionen Euro unter anderem neue Brandschutztüren und eine Brandmeldeanlage eingebaut. Für 5,1 Millionen Euro soll die Ausfahrt des Neefeparks von 50 auf 120 Meter verlängert und die angrenzende Brücke erneuert werden.

Einzig die Entscheidung für den 20,6 Millionen Euro teuren Schwimmbadkomplex in Bernsdorf wurde lange diskutiert, ehe es mehrheitliche Zustimmung gab.

Der Entwurf von Architekt Martin Boden-Peroche für den Schwimmbadkomplex Bernsdorf bekam am Mittwoch grünes Licht.
Der Entwurf von Architekt Martin Boden-Peroche für den Schwimmbadkomplex Bernsdorf bekam am Mittwoch grünes Licht.  © Uwe Meinhold

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