Stadtrat will mehr Geld für Skateboarder locker machen

10.000 Besucher pro Jahr kommen seit acht Jahren in die Halle an der 
Schönherrstraße, darunter BMX-Fahrer und Skateboarder.
10.000 Besucher pro Jahr kommen seit acht Jahren in die Halle an der Schönherrstraße, darunter BMX-Fahrer und Skateboarder.  © Maik Börner

Chemnitz - Vom Randsport in die Mitte: Skateboarder sollen bei Investitionen in Sportstätten stärker berücksichtigt werden. Das fordert Stadtrat Thomas Lehmann (48, Grüne). Er plädiert für eine neue Halle am Konkordiapark.

"In Chemnitz hat sich eine gute Skateboardszene entwickelt", sagt Thomas Lehmann. Für eine Million Euro sollte am Konkordiapark eine neue Halle entstehen. "2020 soll Skateboarden olympisch werden. Im Bund wird festgelegt, wo Stützpunkte dafür entstehen und wo Geld hinfließt. Für Chemnitz eine Chance."

450 bis 500 aktive Skateboarder gibt es in der Stadt, schätzt Alexander Beck (40), Projektleiter der Skaterhalle "Druckbude" an der Schönherrstraße.

"Informeller Sport - also ohne Verein - hat es früher auch schon in den Sportentwicklungsplan geschafft", sagt der Präsident des Stadtsportbundes, Heiko Schinkitz (60, Linke). "Wie Snowboarden, Skicross oder auch Klettern." Er wolle sich die Entwicklung der Skateboarder genau anschauen.

Bis 2025 investiert die Stadt Chemnitz 120 Millionen Euro in Sportstätten.

Stadtrat Thomas Lehmann (48, Grüne) fordert eine neue Skaterhalle. Der Sport 
wird 2020 olympisch.
Stadtrat Thomas Lehmann (48, Grüne) fordert eine neue Skaterhalle. Der Sport wird 2020 olympisch.

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