Chemnitz: Stadtreinigung kämpft gegen 3300 Tonnen Laub

Chemnitz - Alles bunt macht der Herbst - und sorgt für haufenweise Arbeit bei den Mitarbeitern des Grünflächenamtes und des städtischen Entsorgers ASR. Bis zum Wintereinbruch müssen die Straßen von 3300 Tonnen Laub befreit sein!

Alljährliche Laubentsorgung in der Stadt Chemnitz. Ralf Keinert vom Grünflächenamt ist mit dem Laubbläser im Einsatz.
Alljährliche Laubentsorgung in der Stadt Chemnitz. Ralf Keinert vom Grünflächenamt ist mit dem Laubbläser im Einsatz.  © Ralph Kunz

Jedes Jahr holen städtische und beauftragte Gärtner rund 1000 Tonnen Blätterwerk aus den Parks. Der ASR sammelt etwa 2300 Tonnen Laub von den Straßen. 45 Mitarbeiter sind mit verschiedenen Kehrmaschinen, Laubbläsern & Co. im Einsatz.

"Das Laub, das wir von der Straße aufsammeln, muss erst noch von Reifenabrieb befreit werden", erklärt ASR-Sprecherin Beate Bodnár (53). "Das von Anwohnern gesammelte kann direkt in eine der zuständigen Kompostanlagen." Nur ein halbes Jahr dauert es, bis in einer der drei Kompostanlagen im Chemnitzer Umland fruchtbare Humuserde entstanden ist. Diese geht dann an Landwirte, Gärtner und Privatleute.

Für 90 Prozent der Gehwege in der Stadt sind die Anwohner selbst zuständig. "Es kommt immer wieder vor, dass die Blätter vom Gehweg auf die Straße gefegt werden. Das ist für den ASR ein Problem, die Kehrmaschinen kommen dann nicht hinterher", so Bodnár.

Dabei muss der Laubabfall gar nicht selbst zu den Wertstoffhöfen gebracht werden. Noch bis zum 30. November holt der ASR die Laubsäcke ab. Die 60-Liter-Säcke sind für 2 Euro zu haben, z. B. bei einer Bürgerservicestelle.

Ab auf den Kompost! Azubi Anton Schmeißer (18) verlädt das Blattwerk.
Ab auf den Kompost! Azubi Anton Schmeißer (18) verlädt das Blattwerk.  © Ralph Kunz

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