So öko fährt die CVAG jetzt durch die Stadt

CVAG-Vorstand Jens Meiwald (54) und Eins-Vorstand Herbert Marquard (62) in der "Grüne Welle Bahn".
CVAG-Vorstand Jens Meiwald (54) und Eins-Vorstand Herbert Marquard (62) in der "Grüne Welle Bahn".  © Peter Zschage

Chemnitz - Die Saubermänner vom Adelsberg: Die CVAG ist voll auf dem Öko-Trip. Atom- oder Kohlestrom kommt den Trams nicht mehr in den Fahrdraht.

Die Grüne-Welle-Bahn rollt: "Der Strom, der unsere Straßenbahnen antreibt, stammt nur noch aus erneuerbaren Energien. Dazu haben wir mit dem Energieversorger Eins einen Vertrag abgeschlossen", so CVAG-Vorstand Jens Meiwald (54).

Die knapp 40 Trams der CVAG verbrauchen so viel Strom wie 5.000 private Haushalte im Jahr. Durch den Ökostrom werden gegenüber konventionellen Energieträgern wie Kohle oder Atom etwa 6.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. "Das entspricht der jährlichen Fahrleistung von 3.500 Autos", so Eins-Geschäftsführer Herbert Marquard (62).

Merken werden Fahrgäste von der Saubermann-Offensive nichts - weder in den Trams noch im Portemonnaie. "Es entstehen durch die Umstellung auf Öko-Strom keine höheren Kosten", so Jens Meiwald. Zwölf Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht die Tram-Flotte der CVAG pro Jahr. Kosten: 1,5 Millionen Euro.

Straßenbahnen werden in Chemnitz seit 1893 elektrisch angetrieben. Elektrisch betriebene Busse seien aber noch Zukunftsmusik, sagt CVAG-Sprecher Stefan Tschök (60). "Das gibt es noch nichts in Serienreife."

Kleine Spielerei: Per QR-Code und Smartphone hat Energieversorger Eins seine Ökostrom-Offensive ins 3-D-Bild gesetzt.
Kleine Spielerei: Per QR-Code und Smartphone hat Energieversorger Eins seine Ökostrom-Offensive ins 3-D-Bild gesetzt.  © Peter Zschage
Die "Grüne Welle Bahn" rollt nur noch mit sauberem Strom durch Chemnitz.
Die "Grüne Welle Bahn" rollt nur noch mit sauberem Strom durch Chemnitz.  © Peter Zschage
CVAG-Vorstand Jens Meiwald (54) verfolgt den animierten Weg des Ökostroms von der Eins-Energie bis in seine Tram.
CVAG-Vorstand Jens Meiwald (54) verfolgt den animierten Weg des Ökostroms von der Eins-Energie bis in seine Tram.  © Peter Zschage

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