Bäume entwurzelt, Zäune beschädigt: Sturm Eberhard wütet im Wildgatter

Chemnitz - Sturmtief Eberhard hat am Sonntagabend über Sachsen gewütet und für reichlich Schäden gesorgt. Das Wildgatter Chemnitz musste am Montag geschlossen bleiben. Das große Aufräumen hat begonnen.

In einigen Gehegen sind Bäume umgestürzt, auch Zäune wurden beschädigt. (Bildmontage)
In einigen Gehegen sind Bäume umgestürzt, auch Zäune wurden beschädigt. (Bildmontage)  © Facebook/Tierpark Chemnitz, Jan Klösters

Rund 70 umgefallene Bäume und zerstörte Zäune, so sieht die Bilanz nach Sturmtief Eberhard im Wildgatter im Rabensteiner Wald aus. Die gute Nachricht nach dem Sturm: Es sind weder Tiere noch Menschen zu Schaden gekommen. "Auch sind keine Tiere verschwunden, obwohl die Möglichkeit durchaus bestand", teilte der Tierpark Chemnitz, zu dem das Wildgatter gehört, auf Facebook mit.

Nachdem sich die Mitarbeiter am Montag ein Bild von den Schäden gemacht haben, begann das große Aufräumen. Das Hauptaugenmerk lag dabei vor allem auf den zerstörten Zäune. Zahlreiche umgestürzte Bäume mussten auch von den Wegen weggeräumt werden. "Am häufigsten hat es dabei die Fichten erwischt, die durch den Sturm komplett entwurzelt wurden."

Eine gute Nachricht gibt es aus dem Wildschweingehege: Vollkommen unbeeindruckt von dem Sturmchaos und den Aufräumarbeiten, zeigten sich die Tiere mit ihrem frischen Nachwuchs.

Das Wildgatter bleibt wegen der Aufräum- und Reparaturarbeiten bis auf Weiteres geschlossen.

Titelfoto: Facebook/Tierpark Chemnitz, Jan Klösters

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