Jazzer bläst Kneipen-König den Marsch

Harald Krause (61) verstand die Welt nicht mehr: „Aber jetzt ist Gott sei dank alles geklärt. Hoffentlich passiert jetzt nicht noch mehr.“
Harald Krause (61) verstand die Welt nicht mehr: „Aber jetzt ist Gott sei dank alles geklärt. Hoffentlich passiert jetzt nicht noch mehr.“

Chemnitz - Von Rache seitens des Turmbrauhauses spricht Harald Krause (61), Organisator von „Chemnitz swingt“: „Ich dachte, ich falle aus allen Wolken!“ Denn wenn er am 22. August auf der Bühne vorm Ratskeller „Chemnitz swingt“ veranstaltet, will das Turmbrauhaus Blasmusik im Biergarten bieten.

„Das wäre eine Kakophonie sondergleichen“, sagt Krause. Erst gab es Ärger wegen „Rock am Kopp“ (MOPO berichtete). Das sollte gleichzeitig am Nischl stattfinden. „Da haben wir uns aber mit Jan Kummer geeinigt, die fangen bisschen früher an. Das ist geklärt“, so Krause.

Jetzt kam die nächste Hiobs-Botschaft in Form von Blasmusik. Krause: „Das ist einfach nur Rache, weil wir die Bühne schräg stellen, damit man vom Turmbrauhaus aus nichts sehen kann, denn die beteiligen sich auch nicht an den Kosten.“

Turmbrauhaus-Chef André Donath (50) versucht die Wogen zu glätten. „Ich war im Urlaub. Mein Geschäftsführer hat das Event eingekauft. Keiner will sich hier an irgendwem rächen oder jemanden ärgern.“

Er will sich jetzt kümmern. „Entweder wir sagen die Veranstaltung ab oder wir verschieben sie auf den Freitag, den 21. August. Alles andere wäre Schwachsinn und Geldverschwendung auf beiden Seiten.“

Foto: haertelpress


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