Tage der Industriekultur: Wann kommen die selbstfahrenden Autos?

Birgit Pohle und Ellen Forke begutachten die Fahrzeugumfelderkennung mittels 
des 3D-Laserscanners.
Birgit Pohle und Ellen Forke begutachten die Fahrzeugumfelderkennung mittels des 3D-Laserscanners.  © Peter Zschage

Chemnitz - Ein Festival zwischen Vergangenheit und Zukunft: Die Tage der Industriekultur starten heute in Chemnitz und gehen bis Sonntag. Und diesmal gibt’s sogar ein großes Jubiläum zu feiern. Denn die Schönherr Fabrik begeht den 200. Geburtstag ihres Gründers.

Deshalb ist die Fabrik in diesem Jahr auch Mittelpunkt am gesamten Wochenende. Bei der heutigen „Spätschicht“ dagegen gewähren Unternehmen mit Zukunftsvision Einblicke in ihre Arbeit. So auch die „FusionSystems“.

„Bei uns kann man hautnah miterleben, wie ein neuartiger Scanner die Umgebung rund um ein Fahrzeug hochgenau wiedergibt“, erklärt Birgit Pohle vom Vertrieb. „Der sogenannte Velodyne-Scanner erfasst zum Beispiel, wo Verkehrsschilder stehen oder die Bordsteine sind.

Mit den Daten können Autos später einmal ganz ohne menschliche Hilfe fahren.“ Ganz ausgereift ist das Ganze zwar noch nicht. „Da spielen vor allem die unterschiedlichen Lichtverhältnisse und die rechtliche Lage eine Rolle. Aber die Fahrassistenzsysteme werden immer zuverlässiger.“

Wer noch dabei sein will: Von 16 bis 21 Uhr kann man bei „FusionSystems“ dabei sein, kurze Anmeldung unter 0371/5 34 77 30. Infos zu weiteren teilnehmenden Firmen gibt’s auf: chemnitz-tourismus.de

Oliver Fohl montiert den Laserscanner auf ein Fahrzeugdach.
Oliver Fohl montiert den Laserscanner auf ein Fahrzeugdach.  © Peter Zschage

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