Guckst du?! Manul-Mama hypnotisiert alle mit ihrem Blick

Chemnitz - Diese Racker sehen ja echt niedlich aus, aber guckt die Mama nicht verstörend? Im Tierpark Chemnitz bewacht sie voller Hingabe ihre Manulen-Kinder, die sich zu frechen Minitigern gemausert haben und jetzt das Außengehege erkunden.

Normalerweise ist der Blick in die Wurfbox Außenstehenden nicht erlaubt – vielleicht guckt Manul-Mama "Pena" deshalb so misstrauisch.
Normalerweise ist der Blick in die Wurfbox Außenstehenden nicht erlaubt – vielleicht guckt Manul-Mama "Pena" deshalb so misstrauisch.  © Peggy Riedel

Die Katzen-Mama "Pema" stammt aus einem schottischen, der Papa aus einem russischen Zoo. Bisher warteten Besucher und Tierwärter vergeblich auf Nachwuchs, jetzt hat es endlich geklappt. Seit 2015 leben die zwei ausgewachsenen Manulen im Tierpark Chemnitz.

Die drei Fellzwerge sind schon am 30. Mai geboren und verbrachten die ersten Wochen noch in der Wurfbox. Da junge Manule sehr anfällig für verschiedene Krankheiten sind, werden sie von den Tierpflegern und den Tierärzten gut überwacht.

Auch "Pallaskatze" genannt, gelten Manule als besonders selten – in ganz Europa gab es 2017 nur 125 Exemplare. Die Art ist eigentlich nicht größer als eine Hauskatze, wirkt durch ihr dichtes Fell und die stämmige Gestalt aber um einiges mächtiger.

Normalerweise sind die seltenen Wildkatzen nachtaktiv. Mit etwas Glück können Besucher den neugierigen Nachwuchs derzeit auch tagsüber im Tierpark Chemnitz bobachten.

Die Jungtiere sind noch sehr anfällig für Krankheiten. Dennoch erkunden die Kleinen schon ganz munter das Gelände.
Die Jungtiere sind noch sehr anfällig für Krankheiten. Dennoch erkunden die Kleinen schon ganz munter das Gelände.  © Peggy Riedel

Titelfoto: Peggy Riedel


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