Katastrophale Bedingungen: Polizei kontrolliert Tiertransporte

Chemnitz - Am Dienstag und Mittwoch wurden bei Tiertransportkontrollen an der A4 und der B169 einige Verstöße festgestellt.

Ein Rind stieß an die Decke, weil der vorgeschriebene Abstand zur Fahrzeugdecke nicht eingehalten wurde.
Ein Rind stieß an die Decke, weil der vorgeschriebene Abstand zur Fahrzeugdecke nicht eingehalten wurde.  © Polizei

Am Dienstag wurde auf dem Autohof an der B 169 in Döbeln ein Viehtransport kontrolliert, der mit 28 Zuchtrindern beladen war. Hier stieß ein Tier gegen die Decke, da hier der Mindestabstand nicht eingehalten wurde.

Ein Viehtransport, der 26 Kälbern geladen hatte, war überladen. Er hatte vier Kälber zu viel geladen. Auch die Gruppenstärke (max. 25 Kälber pro Bucht) war laut Polizei überschritten.

Bei Kontrollen am Mittwoch im Bereich der A4 Anschlussstelle Chemnitz-Ost war ein Transport mit Mastschweinen überladen.

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"Ein mit 1397 Ferkeln beladender Viehtransport verstieß ebenfalls gegen das Tierschutzgesetz. Die untere Etage war nicht durch Trennwände in Buchten eingeteilt. Die Trennwände lagen lose auf dem Boden, was ein hohes Verletzungsrisiko für die Tiere darstellte. Außerdem gab es fast keine Einstreu auf allen Etagen", heißt es weiter von der Polizei.

Es gab entsprechende Anzeigen der Verstöße gegen das Tierschutzgesetz bzw. das Fahrpersonalrecht sowie der Tierschutztransportverordnung.

Ein mit 1397 Ferkeln beladender Viehtransport verstieß ebenfalls gegen das Tierschutzgesetz.
Ein mit 1397 Ferkeln beladender Viehtransport verstieß ebenfalls gegen das Tierschutzgesetz.  © Polizei

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