In diesem Fachgebiet will die TU Chemnitz Vorreiter werden

Chemnitz - In Zeiten von Verkehrsflut und Klimawandel, lohnt es sich, auf alternative Antriebstechnologien zu setzen.

Der Wasserstofftank auf dem Gelände der TU ist 18 Meter hoch und enthält etwa 400 Kilogramm verdichteten Wasserstoff.
Der Wasserstofftank auf dem Gelände der TU ist 18 Meter hoch und enthält etwa 400 Kilogramm verdichteten Wasserstoff.  © Maik Börner

Vorreiter in Sachen Wasserstoff-Brennstoffzellen will die Technische Universität Chemnitz werden. In Zusammenarbeit mit der Firma Continental wurde gestern das neue Brennstoffzellen-Labor feierlich eingeweiht.

"Die spezielle technische Ausstattung des Labors sucht in der universitären Landschaft europaweit ihresgleichen“, so Prof. Dr. Thomas von Unwerth vom Institut für Automobilforschung. Herz der neuen Anlage ist ein Hochleistungsprüfstand zum dauerhaften Test von Antriebsleistungen bis zu 150 Kilowatt. Um die Leistungsfähigkeit der Brennstoffzelle unter verschiedenen Bedingungen zu testen, ist der neue Prüfstand in der Lage, wechselnde Umweltbedingungen und Auslastungen zu simulieren. Die Tests erfolgen bei verschiedenen Temperaturen, Druckverhältnissen und Luftfeuchtigkeiten sowie mit Simulation verschiedener Belastungen wie Fahrten im Gebirge oder mit zusätzlichem Gewicht.

Anwesend war auch Staatsminister Martin Dulig (45, SPD). Er betonte, dass es im Interesse der Region sei, den Wandel hin zur Elektrifizierung der Mobilität aktiv mitzugestalten und damit eine Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.

Vladimir Buday (34) und Projektleiter Andreas Heinrich (39) forschen am Prüfstand für Brennstoffzellen-Technologie.
Vladimir Buday (34) und Projektleiter Andreas Heinrich (39) forschen am Prüfstand für Brennstoffzellen-Technologie.  © Maik Börner

Titelfoto: Maik Börner

Mehr zum Thema Chemnitz Lokal:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0