Chemnitzer Uni erforscht die "Fridays-for-Future"-Bewegung

Chemnitz - Es ist ein Phänomen: Millionen Schüler gehen weltweit auf die Straße, um für die Umwelt zu kämpfen. Wissenschaftler der TU Chemnitz wissen auch, warum. Sie erforschten die Motivation hinter der "Fridays-for-Future (FFF)"-Bewegung.

Dr. Piotr Kocyba und Dr. Marta Kołczyńska erforschten, warum sich Schüler auf der ganzen Welt der "Fridays-for-Future"-Bewegung anschließen.
Dr. Piotr Kocyba und Dr. Marta Kołczyńska erforschten, warum sich Schüler auf der ganzen Welt der "Fridays-for-Future"-Bewegung anschließen.  © Maik Börner

Weiblich, zwischen 14 und 18 Jahren alt, bisher Demo-unerfahren, aber gewillt etwas zu verändern. So oder so ähnlich sieht wohl das Profil eines durchschnittlichen FFF-Teilnehmers aus. Das behauptet zumindest eine internationale Studie, an der sich auch Wissenschaftler der TU Chemnitz beteiligten.

Dafür wurden knapp 20.000 Demonstrierende in 20 Städten auf drei Kontinenten befragt. "Es etabliert sich eine neue Generation von Umweltaktivisten, die ehrlich besorgt um unsere Zukunft ist", weiß TU-Forscher Dr. Piotr Kocyba. Die Wut auf eine untätige Politik eint die Demonstranten, dennoch blicken sie hoffnungsvoll in die Zukunft, informieren sich, lesen Fachliteratur.

Ein Eindruck, den die Chemnitzer "Fridays-for-Future"-Aktivistin Victoria Teuchert (18) bestätigen kann: "Die meisten Teilnehmer setzen sich intensiv mit der Thematik auseinander. Wer einmal mitmacht, kommt vom Thema nur schwer los, verändert auch viel an seinem eigenen Lebensstil. Nicht umsonst sind so viele von uns Vegetarier oder gar Veganer."

Auch in Chemnitz gehen Schüler regelmäßig fürs Klima auf die Straße.
Auch in Chemnitz gehen Schüler regelmäßig fürs Klima auf die Straße.  © Sven Gleisberg

Titelfoto: Sven Gleisberg

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