"Europa nach der Finanzkrise": Linke-Chefin Wagenknecht spricht an der Uni

Chemnitz - Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag kehrt am Donnerstag zu ihren wissenschaftlichen Wurzeln zurück und stellt sich den Fragen der Studentenschaft. Das Interesse ist riesig, die Veranstaltung an der TU Chemnitz restlos ausgebucht.

Fraktionschefin Dr. Sahra Wagenknecht diskutiert am Donnerstag im großen Hörsaalgebäude der TU Chemnitz die Spätfolgen der Finanzkrise.
Fraktionschefin Dr. Sahra Wagenknecht diskutiert am Donnerstag im großen Hörsaalgebäude der TU Chemnitz die Spätfolgen der Finanzkrise.

Sahra Wagenknecht erhielt 2012 in Chemnitz ihren Doktortitel. Nun spricht sie in einem Vortrag über die Folgen der Finanzkrise vor zehn Jahren. Trotz Überwindung der direkten wirtschaftlichen Konsequenzen wirke diese politisch und sozial bis heute nach.

Wagenknecht wird über die zunehmende innere Spaltung der Europäischen Union sprechen und Perspektiven für die Zukunft Europas aufzeigen, informierte die Pressestelle der Universität im Vorfeld.

Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe gibt es auf der Homepage der Technischen Universität Chemnitz.

Seit Monaten liefern sich Fraktions- und Parteispitze der Linken einen erbitterten internen Streit um die Einwanderungspolitik. Auch mit ihrer Idee einer linken Sammlungsbewegung stößt Wagenknecht in der Linkspartei auf Kritik.


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