Warum landen bei uns so viele Fahrzeuge im Gleisbett?





Dieser Sattelauflieger landete Ende November im Gleisbett der Annaberger 
Straße.
Dieser Sattelauflieger landete Ende November im Gleisbett der Annaberger Straße.  © Harry Härtel/Haertelpress

Chemnitz - Nanu, wer ist denn hier zu dumm zum Autofahren? Durchschnittlich rauschen in Chemnitz bis zu zweimal im Monat Fahrzeuge ins Gleisbett. Sind die Straßen unserer Stadt noch sicher?

Erst am Montagmittag landete ein Auto am Falkeplatz auf den Schienen, wenige Tage zuvor hatte es einen Autofahrer in der Haydnstraße erwischt. In der Annaberger Straße fuhr ein polnischer Sattelauflieger Ende November ins Gleisbett.

„Grundsätzlich ist beim Anlegen der Straßen und Gleise das Regelwerk eingehalten“, erklärt CVAG-Sprecher Stefan Tschök (59). „Es gibt allerdings Konfliktpunkte. Nämlich da, wo die Borde die Fahrbahn nicht von den Gleisen trennen kann, weil die Straßenbahn sonst nicht mehr fahren könnte.“

Das betrifft besonders die Annaberger und die Reichsstraße. „Wir können nur an die Aufmerksamkeit der Fahrer appellieren, genau auf die Markierungen zu achten“, sagt Tschök.

Wer einmal im Gleisbett drin ist, sollte besser nicht alleine wieder rausfahren, weil sich die Räder wegen des Schotters häufig noch tiefer eingraben.


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