Unterhaltsamer Rückblick: Museum Gunzenhauser feiert Jubiläum

Mäzen Alfred Gunzenhauser, der damalige Kurator Thomas Bauer-Friedrich und Kunstsammlungsdirektorin Ingrid Mössinger (v.l.) im Herbst 2010 bei einer Ausstellungseröffnung im Museum.
Mäzen Alfred Gunzenhauser, der damalige Kurator Thomas Bauer-Friedrich und Kunstsammlungsdirektorin Ingrid Mössinger (v.l.) im Herbst 2010 bei einer Ausstellungseröffnung im Museum.  © Heinz Patzig

Chemnitz - Samstag vor zehn Jahren öffnete das Museum Gunzenhauser für die Öffentlichkeit. Am ersten Wochenende strömten 2500 Besucher durch die neuen Ausstellungsräume in Chemnitz. Das runde Jubiläum wird Samstag mit einem großen Programm gefeiert.

„Ich bin überglücklich, dass meine Sammlung so ein schönes Echo bekommen hat", freute sich Alfred Gunzenhauser (✝89) zur Eröffnung seines Museums.

Prominentester Gast der feierlichen Einweihung am 1. Dezember 2007 war der damalige Bundespräsident Horst Köhler (74).

Besiegelt wurden die Museumspläne im Jahr 2003. Damals vermachte der Münchener Sammler Alfred Gunzenhauser der Stadt Chemnitz seinen Kunstschatz aus 2.500 Werken der Klassischen Moderne (geschätzter Wert: 200 Mio. Euro).

Um die Bilder dauerhaft zu zeigen, wurde das ehemalige Sparkassen-Gebäude am Falkeplatz nach den Entwürfen des Berliner Architekten Volker Staab (59) umgebaut.

Der 1930 erbaute Chemnitzer Sparkassen-Hauptsitz wurde von 2005 bis 2007 zum Museum Gunzenhauser umgebaut.
Der 1930 erbaute Chemnitzer Sparkassen-Hauptsitz wurde von 2005 bis 2007 zum Museum Gunzenhauser umgebaut.  © dpa/Jan Woitas

Thomas Bauer-Friedrich (40) hat als erster Kurator die Bauphase und die Anfänge des Museums Gunzenhauser intensiv miterlebt.

"Das war die bewegteste und prägendste Phase meines Lebens", erinnert sich der heutige Direktor des Hallenser Kunstmuseums Moritzburg.

Das Jubiläumsfest (Samstag ab 11 Uhr, Eintritt frei) lässt er sich nicht entgehen. "Ich bin neugierig, wie sich das Haus entwickelt hat."

Zum Festakt ab 16 Uhr wird Bauer-Friedrich über die ersten Jahre des Museums reden. Er verspricht: "Es wird ein unterhaltsamer Rückblick."

Kurator Dr. Stephan Dahme
Kurator Dr. Stephan Dahme  © Maik Börner

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