Wilde Pinkler, wilder Müll, wilde Schlägereien: Alles halb so wild!

Wildpinkler sind nach Ansicht von Bürgermeister Miko Runkel (56, parteilos) 
ein immer drängenderes Problem.
Wildpinkler sind nach Ansicht von Bürgermeister Miko Runkel (56, parteilos) ein immer drängenderes Problem.  © Klaus Jedlicka

Chemnitz - Trotz Wildpinklern, Müllferkeln und Prügelknaben in der City: Aus Sicht des Rathauses ist die Sicherheitslage in Chemnitz entspannt.

Wildpinkler treiben Ordnungsdezernent Miko Runkel (56, parteilos) immer mehr den Schweiß auf die Stirn. Allein beim Stadtfest hat der Stadtordnungsdienst (SOD) 42-mal das öffentliche Verrichten der Notdurft festgestellt. „Das ist uns ein Dorn im Auge“, so Runkel.

Über Müllhaufen auf der Schlossteichinsel und im Küchwald häufen sich die Beschwerden. „Der ASR rückt daher nach dem Wochenende zusätzlich immer montags aus, beräumt mit der Hand.“ Bei 200 SOD-Kontrollen seien „112 Vorkommnisse“ festgestellt worden.

Schlägereien in der City gehören fürs Rathaus inzwischen zur Chemnitzer Normalität: „Körperliche Auseinandersetzungen gibt es immer“, so Runkel gestern lapidar im Stadtrat.

Trotz Schlagzeilen über Schlägereien auf dem Sonnenberg, in Ebersdorf und Hilbersdorf (TAG24 berichtete): „Diese Stadtteile sind sicher“, so Runkel.

Macht Mann denn so was? Das öffentliche Wasserlassen ist dem Rathaus ein Dorn 
im Auge.
Macht Mann denn so was? Das öffentliche Wasserlassen ist dem Rathaus ein Dorn im Auge.  © Peter Zschage

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