Wirtschaft wünscht sich schnellen Ausbau des Chemnitzer Modells

Chemnitz - Die vierte Stufe des Chemnitzer Modells stieß bei einem Bürgerdialog mit über 400 Teilnehmern mehrheitlich auf Zustimmung. Vertreter von sechs Wirtschaftsunternehmen, darunter Komsa, Siemens und ThyssenKrupp, äußerten sich durchweg positiv zu den Plänen, den ÖPNV im Norden der Stadt auszubauen.

VMS-Geschäftsführer Dr. Harald Neuhaus (62) stellte den aktuellen Stand der Planungen zum Ausbau des Chemnitzer Modells vor.
VMS-Geschäftsführer Dr. Harald Neuhaus (62) stellte den aktuellen Stand der Planungen zum Ausbau des Chemnitzer Modells vor.  © Maik Börner

Mit der geplanten Tram- und Eisenbahnstrecke von der Innenstadt über das Chemnitz Center bis nach Limbach-Oberfrohna könnten die Mitarbeiter relativ unkompliziert zur Arbeit kommen, und es würden nicht mehr so viele Parkplätze an den Firmenstandorten gebraucht - so die Unternehmen.

Auch die Bürger stimmten dem Projekt überwiegend zu.

50.000 Einwohner und 20.000 Arbeitsplätze könnten an das neue Netz angebunden werden. Der genaue Streckenverlauf steht allerdings noch nicht fest. Dr. Harald Neuhaus (62), Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Mittelsachsen, versicherte während der Veranstaltung:

"Wir bauen nicht gegen Bürgerwillen." Auf die Frage eines Mannes stellte Baubürgermeister Michael Stötzer (46, Grüne) zudem die Rechte von betroffenen Grundstückseigentümern vor.

Die Komsa in Hartmannsdorf liegt nicht direkt an der Strecke, denkbar wäre ein Shuttleservice für die Mitarbeiter bis zum Wittgensdorfer Kreisel.
Die Komsa in Hartmannsdorf liegt nicht direkt an der Strecke, denkbar wäre ein Shuttleservice für die Mitarbeiter bis zum Wittgensdorfer Kreisel.  © Uwe Meinhold

Titelfoto: Uwe Meinhold

Mehr zum Thema Chemnitz Wirtschaft:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0