Großeinsatz in Chemnitz: Verdächtiges Paket entdeckt

Die Feuerwehr ist vor Ort.
Die Feuerwehr ist vor Ort.  © harry

Chemnitz - Giftalarm beim Telekommunikationsunternehmen Komsa. In der Außenstelle Wittgensdorf ging am Vormittag ein verdächtiges Paket ein. Das Päckchen ist jetzt gesichert, die Polizei fahndet nach dem Absender.

Gegen 10 Uhr wurde ein Paket bei der Komsa im Gewerbegebiet Wittgensdorfer Höhe abgegeben. Aus der Verpackung rieselte eine verdächtige Substanz heraus.

Die Firmenleitung schlug Alarm und rief Berufsfeuerwehr sowie Polizei.

Die Berufsfeuerwehr stufte das Paket als Gefahrgut ein. Unter Atemschutz verpackten die Experten das Paket luftdicht. Eine mögliche Evakuierung der Mitarbeiter war nicht nötig.

Fünf Mitarbeiter des Betriebes waren mit dem Paket in Kontakt gekommen. Keiner klagte später über gesundheitliche Probleme, dennoch untersuchte ein Arzt die Mitarbeiter.

Wie Polizeisprecher Andrzej Rydzik (32) erklärte, fahnde die Polizei jetzt nach dem Absender des Pakets, um den Inhalt zu klären. "Wenn uns das nicht gelingt, wird das Paket in der Landesuntersuchungsanstalt analysiert."

Unter Atemschutz verpackten die Experten das Paket luftdicht.
Unter Atemschutz verpackten die Experten das Paket luftdicht.
Offenbar ist am Freitag auf dem Gelände der Komsa-Gruppe im Stadtteil Wittgensdorf ein verdächtiges Paket eingegangen.
Offenbar ist am Freitag auf dem Gelände der Komsa-Gruppe im Stadtteil Wittgensdorf ein verdächtiges Paket eingegangen.  © Harry Härtel/Haertelpress