Chemnitzer Architekten setzen voll auf Moderne

Katrin Pfeiffer (41).
Katrin Pfeiffer (41).

Chemnitz - So geht Moderne! Am Samstag war Deutschlands „Tag der Architektur“. Die MOPO war mit dabei und fand die zwei zukunftsträchtigsten Bauschöpfungen in der „Stadt der Moderne“.

Schwere Gartenarbeit war gestern: Am Rande der Majakowskistraße (Adelsberg) steht der wohl pflegeleichteste Garten. „Mit Rhododendren und Stechpalmen gibt es hier fast keine Schnitthecke mehr. Die Ringtropfschlauch-Bewässerung funktioniert halb-, das Rasenmähen vollautomatisch“, freut sich Katrin Pfeiffer (41).

Die Flöhaer Architektin entwarf und übersah den Gartenbau des 740 Quadratmeter großen Grundstücks. Auftraggeber war ein Firmenchef mit vierköpfiger Familie. Den Preis nennt Pfeiffer nicht, sagt aber: „Zum Bau-Ende lagen wir 700 Euro günstiger als die Planung.“

Der Gablenzer Armin Dieze (81) holte sich gestern Ideen: „Seit 50 Jahren versuchen meine Frau und ich, einen pflegeleichten Garten zu gestalten.“

Ideen hatte auch Sebastian Fankhänel (44). Der Chef des Logistikers „euro.COURIER“ (Jagdschänkenstraße 100) ist „Star Trek“-Fan. Fankhänel gönnte sich 2015 einen Raumschiff-artigen Büroanbau. Und er hat sich bereits für Elektromobilität gerüstet: „Die Starkstromleitungen für mögliche Ladestationen liegen schon.“

Auch am Sonntag gibt es noch Architektur-Führungen: Um 14 Uhr in den Sonnenhäusern, Marianne-Brandt-Straße 4, sowie um 15.30 Uhr im alten Schocken-Kaufhaus am Stefan-Heym-Platz.

Sebastian Fankhänel (44), Chef des Logistikers „euro.COURIER“
Sebastian Fankhänel (44), Chef des Logistikers „euro.COURIER“

Fotos: Petra Hornig


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