Irre! CFC verspielt 2:0-Vorsprung und verliert in der Nachspielzeit bei 1860

München - Wie bitter ist das denn! Der CFC verliert nach 2:0-Führung und 3:3-Ausgleich in der Nachspielzeit ein völlig irres Spiel! Vor 15.000 Zuschauern gewannen am Ende die gastgebenden Münchner Löwen mit 4:3.

Timo Gebhart (TSV 1860 München) und CFC-Abwehrspieler Lennard Maloney im Zweikampf.
Timo Gebhart (TSV 1860 München) und CFC-Abwehrspieler Lennard Maloney im Zweikampf.  © imago images / Passion2Press

Die Chemmitzer führten 2:0. Dann verteidigten sie drei Mal schlecht, lagen plötzlich zurück, bevor Philipp Hosiner mit seinem Schuss ins rechte Dreiangel das 3:3 erzielte. Half alles nichts. In der 92. köpfte Prince Osei Owusu zum Sieg für die 1860-er ein.

CFC-Trainer Patrick Glöckner änderte die Siegerelf vom Montagabend auf drei Positionen. Die gesperrten Daniel Bohl und Dejan Bozic ersetzten Lennard Maloney und Erik Tallig. Mit Tarsis Bonga, der beim 1:0 gegen die Bayern-Bubis erstmals gefehlt hatte, brachte der Coach einen frischen Mann. Davud Tuma saß zunächst auf der Bank.

Die Gäste legten einen Blitzstart hin. Tallig holte nach 20 Sekunden den ersten Freistoß heraus. Den schlug Rafael Garcia in den Fünfmeterraum. Dort stand Niklas Hoheneder völlig blank. Den Aufsetzer-Kopfball des CFC-Kapitäns parierte Schlussmann Marco Hiller, der zweite Versuch war drin: 1:0 nach 68 Sekunden!

Die Gastgeber, die Ende Oktober das letzte Mal verloren hatten, brauchten eine Weile, um sich von dieser kalten Dusche zu erholen. Dann zog Stefan Lex aus spitzem Winkel ab - Jakuk Jakubov parierte (12.).

Bitteres Gegentor fällt in der Nachspielzeit

CFC-Riese Tarsis Bonga und TSV 1860 München-Spieler Phillipp Steinhart kämpfen um den Ball.
CFC-Riese Tarsis Bonga und TSV 1860 München-Spieler Phillipp Steinhart kämpfen um den Ball.  © imago images / Passion2Press

Zwei Minuten war es wieder Lex. Dieses Mal köpfte er nach Vorarbeit von Sascha Mölders an den Pfosten.

Von Chemnitz war zu diesem Zeitpunkt offensiv wenig zu sehen. Das änderte sich schlagartig in der 36. Minute. Sandro Sirigu stoppte Mölders und spielte einen langen Ball nach vorn. Innenverteidiger Aaron Berzel wollte klären und köpfte den Ball Hosiner vor die Füße. Der Torjäger ließ Keeper Hiller ins Leere laufen und legte zurück auf Tallig. Der netzte aus zwölf Metern zum 2:0 ein.

Den klaren Vorsprung brachte die Glöckner-Elf nicht in die Halbzeitpause. Mölders schickte mit feinem Pass Lex auf die Reise. Der ließ Hoheneder aussteigen und Jakubov keine Chance: 2:1 (42.).

1860 war wieder drin im Spiel und machte nach dem Seitenwechsel mächtig Druck. Der Ausgleich fiel per Strafstoß. Maximilian Oesterhelweg, kurz zuvor für den starken Tallig eingewechselt, foulte Philipp Steinhart. Timo Gebhart verwandelte sicher (56.).

Es kam noch schlimmer! Lex legte für Mölders auf, der hämmerte die Kugel aus Nahdistanz in die Maschen (58.). Doch die Himmelblauen haben Hosiner. Der sorgte per Traumtor für das 3:3. Einen Punkt gab es dafür am Ende nicht.

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