Drei Gründe für das CFC-Tief!

Philip Türpitz kämpft noch um seine alte Form. Hier scheitert er an Wiesbaden-Torwart Markus Kolke.
Philip Türpitz kämpft noch um seine alte Form. Hier scheitert er an Wiesbaden-Torwart Markus Kolke.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Mit 16 Punkten ist der CFC nach zwölf Spieltagen Neunter der 3. Liga. Der (intern) anvisierte direkte Aufstiegsplatz ist bereits sieben Punkte entfernt. Der eine oder andere Zähler mehr war für die Himmelblauen drin. Warum es nicht geklappt hat, verrät die MOPO24-Analyse.

Zu viele Gegentore: 14 Treffer hat der CFC bereits kassiert. Das ist nach zwölf Spielen ein durchaus akzeptabler Wert. Im Vorjahr war die Defensive aber deutlich stärker. Da standen erst sechs Gegentore in der Statistik, der CFC lag mit 21 Punkten auf Rang vier. „Damals war unsere Abwehrkette sehr stabil und eingespielt. In dieser Saison haben wir schon verschiedene Varianten probiert. Das ist eine Baustelle, an der wir arbeiten“, räumt CFC-Sportdirektor Stephan Beutel (49) ein.

Verletzte Leistungsträger: Die zahlreichen Gegentore sind auch der Tatsache geschuldet, dass mit Dan-Patrick Poggenberg (23) und Tom Scheffel (21) zwei Außenverteidiger nicht gleichwertig ersetzt werden konnten. Poggenberg hat den CFC in Richtung Duisburg verlassen. Scheffel laboriert an einem Kreuzbandriss. Mit Philip Türpitz (24) fehlte zu Beginn ein weiterer Leistungsträger. Der Offensivspieler ist nach seiner Bauch-OP inzwischen wieder dabei, aber noch nicht in alter Form. Auch Angreifer Frank Löning (34) fehlte wochenlang. Wie wichtig er für die Mannschaft ist, zeigte das Spiel gegen Erfurt (1:1).

Schwächere Heim-Bilanz: In der starken Phase nach der Winterpause war der CFC zu Hause eine Macht. Von acht Heimpartien gewann er sieben, einmal spielten die Himmelblauen remis. In dieser Saison gab es trotz teils überzeugender Auftritte schon eine Niederlage und zwei Unentschieden.

Das 0:1 gegen Münster und 1:1 gegen Erfurt schmerzen besonders, weil zahlreiche Torchancen vergeben wurden. Allein aus diesen beiden Partien fehlen fünf Punkte. Mit 21 statt 16 Zählern wäre der CFC Tabellendritter.

Foto: p.p./Roger Petsche


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