CFC-Coach-Glöckner von neuer Heimstärke beeindruckt

Chemnitz - In der 3. Liga drei Heimsiege am Stück – das gelang dem Chemnitzer FC zuletzt im Herbst 2016. Trainer Patrick Glöckner hat die himmelblaue Heimstärke wachgeküsst. Und nicht nur das. Gegen Jena (3:2, mit Sreto Ristic an der Seitenlinie), Duisburg (3:1) und Kaiserslautern (3:1) erzielten die Gastgeber jeweils drei Treffer.

Seit sie das Sagen haben auf der CFC-Bank, gehen sportlich die Daumen wieder nach oben: Cheftrainer Patrick Glöckner (r.) und sein Co Christian Tiffert.
Seit sie das Sagen haben auf der CFC-Bank, gehen sportlich die Daumen wieder nach oben: Cheftrainer Patrick Glöckner (r.) und sein Co Christian Tiffert.  © imago images/Harry Härtel

"Ich kann mich gar nicht erinnern, wann wir mal keine drei Tore erzielt haben", meinte Angreifer Dejan Bozic nach dem 3:3 in Münster mit einem Augenzwinkern.

Der Offensivmotor läuft wieder rund. In der Defensive gibt es viel Luft nach oben. Nur ein einziges Mal blieben die Chemnitzer in dieser Saison ohne Gegentor: Mitte Oktober beim 0:0 gegen den 1. FC Magdeburg.

"Mit den drei erzielten Toren kann ich sehr gut leben. Wenn es mal ein dreckiges 1:0 sein sollte, erzielt nach einem Standard oder Foulelfmeter, bin ich aber auch zufrieden", verrät Trainer Patrick Glöckner: "In der momentanen Situation geht es nicht darum, den schönsten Fußball zu spielen, sondern den effektivsten."

Der Optimalfall ist schön und erfolgreich. Das bekam der CFC zuletzt ganz gut hin: zu Hause gewonnen, auswärts zwei Mal die Punkte geteilt.

Glöckner: "Dass unser Spiel bereits so ansehnlich ist, ist schön für alle Beteiligten und freut mich als Trainer. Daran sieht man, dass das Selbstvertrauen extrem gewachsen ist und sich die Jungs Dinge zutrauen, die die Zuschauer sehen wollen."

Die Unterstützung der Zuschauer ist unglaublich motivierend

Auch die Fans sind wieder zurück. Sie sahen zuletzt drei Heimsiege, das hebt natürlich die Stimmung.
Auch die Fans sind wieder zurück. Sie sahen zuletzt drei Heimsiege, das hebt natürlich die Stimmung.  © Picture Point/Gabor Krieg

Apropos Zuschauer: Die jüngsten Erfolge im Stadion an der Gellertstraße verknüpft Glöckner eng mit den Fans.

"Diese Unterstützung ist unheimlich motivierend für mein Team", sagt der 42-Jährige und erinnert an das Kaiserslautern-Spiel:

"Es ist nicht normal, dass bei solch bescheidenem Wetter so viele Leute ins Stadion kommen und uns diese Energie auf den Platz übertragen. Man sieht, wie wichtig es ist, dass man zusammensteht, diese Wand auf der Südtribüne da ist und die Jungs unterstützt, bei allem was sie tun. Das war eine richtig geile Nummer und hat mich echt beeindruckt."

Fortsetzung erwünscht. Am Sonntag gegen die Kickers aus Würzburg.

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