Ex-CFC-Torjäger Frahn: Hat seine Klage Erfolg?

Chemnitz - Auf der (großen) Fußball-Bühne wurde Daniel Frahn lange nicht mehr gesehen. Doch am Mittwoch rückt der ehemalige CFC-Torjäger wieder in den Blick der Öffentlichkeit.

Egal, welches Ergebnis die Verhandlung bringt - im Trikot des Chemnitzer FC wird Daniel Frahn sicher nicht mehr auflaufen.
Egal, welches Ergebnis die Verhandlung bringt - im Trikot des Chemnitzer FC wird Daniel Frahn sicher nicht mehr auflaufen.  © DPA/Robert Michael

Vor dem Arbeitsgericht Chemnitz wird seine Klage gegen die fristlose Kündigung vom 5. August verhandelt.

Dass Frahn persönlich erscheint, ist nicht zu erwarten. Nicht anwesend sein wird der ehemalige CFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik. Er hatte die fristlose Kündigung gegen Frahn ausgesprochen.

Sobotzik und die Chemnitzer gehen inzwischen getrennte Wege. Beide Seiten werden durch Anwälte vertreten.

Das war bereits bei der Güteverhandlung am 19. September so. Die dauerte gerade einmal 20 Minuten und blieb ohne Ergebnis.

Damals war bekannt geworden, dass die Anwälte von Frahn (Vertrag bis 2021) eine Vergleichszahlung zwischen 250.000 und 450.000 Euro von der CFC Fußball GmbH gefordert hatten.

Der CFC hatte Frahn am 5. August wegen dessen Nähe zur rechten Szene fristlos entlassen.

Zwei Tage zuvor saß der zu diesem Zeitpunkt verletzte CFC-Kapitän als Zuschauer beim Drittligaspiel der Himmelblauen in Halle im Gästeblock - zwischen Anhängern, die der mutmaßlich rechtsradikalen Szene zugeordnet werden.

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