CFC-Pechvogel Campulka: "Motivation ist grenzenlos!"

Chemnitz - Den Team-Ausflug nach Mallorca direkt nach dem Pokalsieg gegen Zwickau nahm CFC-Mittelfeldmann Tim Campulka mit. "Ich habe etwas dosierter gefeiert als die anderen Jungs", lacht der 20-Jährige, der sich nach der Rückkehr von der Sonneninsel sofort wieder in die Reha begeben hat.

Schwerstarbeit: Tim Campulka stemmt in der Reha auch jede Menge Gewichte, um wieder fit zu werden.
Schwerstarbeit: Tim Campulka stemmt in der Reha auch jede Menge Gewichte, um wieder fit zu werden.  © Harry Härtel

Die Zeit drängt! In einer Woche steigt beim CFC das erste Training. "Dann will ich wieder auf dem Platz stehen", betont Campulka. Er war der Pechvogel der Meistersaison. Das Sommercamp 2018 in Templin musste er am ersten Tag verlassen - Mittelfußbruch!

Das Offensivtalent verzichtete auf eine Operation, ließ sich konservativ behandeln. Im Herbst kam er zurück. Anfang Dezember beim 2:0-Heimsieg gegen den SV Babelsberg 03 war er erstmals wieder auf dem Platz.

In der Winter-Vorbereitung kämpfte sich Campulka endgültig ins Team, stand vier Mal in der Startelf - dann der erneute Rückschlag. In der zweiten Aprilwoche krachte es im Training im rechten Mittelfuß: "Ich hatte mich im Rasen vertreten, die alte Verletzung brach wieder auf."

Dieses Mal ließ sich der gebürtige Stollberger umgehend operieren. Seitdem stabilisiert eine Schraube seinen Fuß.

Drei Wochen bei Admedia-Reha in Chemnitz liegen hinter ihm, eine Woche muss er hier noch für sein Comeback schwitzen. "Die Motivation ist grenzenlos. Wie alle anderen freue ich mich unendlich auf die dritte Liga."

In der Vorbereitung will er Gas geben, auch wenn er nicht sofort das volle Programm fahren kann. "Kämpfen muss man immer, geschenkt bekommt keiner etwas", powert Campulka: "Ich war schon immer ein Spieler, für den die Mannschaft zählt. Wir haben eine überragende Saison gespielt. Doch das interessiert ab dem ersten Trainingstag keinen mehr."

Campulka hofft, dass der Team-Spirit in der 3. Liga erhalten bleibt. "Es war zwar erst mein erstes Profijahr. Aber diesen Zusammenhalt habe ich so noch nie erlebt. Nach der Verletzung erhielt ich von meinen Teamkollegen viele Nachrichten und Genesungswünsche. Das hat mich total gefreut und in dieser schweren Zeit enorm aufgebaut."

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