Sachsenpokal: CFC marschiert mit zweiter Garnitur mühelos ins Viertelfinale!

Colditz - Der Chemnitzer FC steht im Viertelfinale des Landespokals. Die Aufgabe beim FSV Krostitz (7. Liga) wurde am Sonntag problemlos gelöst.

Tor für Chemnitz. CFC-Kicker Matti Langer trifft zum 0:1 und jubelt mit Kostadin Velkov, Davud Tuma und Noah Awuku.
Tor für Chemnitz. CFC-Kicker Matti Langer trifft zum 0:1 und jubelt mit Kostadin Velkov, Davud Tuma und Noah Awuku.  © Picture Point/S. Sonntag

Der Drittligist, der mit der zweiten Garnitur antrat, gewann vor 518 Zuschauern mit 4:0 (3:0). In der nächsten Runde wartet der SSV Markranstädt auf die Himmelblauen. Gespielt werden soll Anfang Dezember.

Auf Grund von Sicherheitsbestimmungen wichen die Gastgeber auf die Anlage des HFC Colditz, rund 50 Kilometer von Krostitz entfernt, aus.

In den ersten 30 Minuten passierte nicht viel. Für FSV-Schlussmann Jan Evers war der Pokalfight früh beendet. Nach einem Zusammenprall mit Thomas Doyle blieb der Keeper benommen am Boden liegen. Nach einer dreiminütigen Behandlungspause wollte Evers zurück auf den Rasen. Der Teamarzt pfiff ihn zurück.

Ersatz-Torhüter Michael Göttert erlebte zunächst ruhige 15 Minuten. Dann netzte der CFC in Person von Kapitän Matti Langer das erste Mal ein (33.).

Trotz Viertelfinale: CFC-Coach Glöckner nicht 100 Prozent zufrieden

FSV-Torwart Jan Evers musste in der ersten Häfte nach einem Zusammenprall mit CFC-Spieler Thomas Doyle verletzt ausscheiden.
FSV-Torwart Jan Evers musste in der ersten Häfte nach einem Zusammenprall mit CFC-Spieler Thomas Doyle verletzt ausscheiden.  © Picture Point/S. Sonntag

Zwei Minuten später erhöhte Tim Campulka mit einem feinen Fallrückzieher. Kurz vor der Pause wurde Davud Tuma nach einem Solo von FSV-Kapitän Sascha Quasdorf unsanft gebremst. Den fälligen Strafstoß verwandelte Campulka sicher.

Nach dem Seitenwechsel rückte Göttert stärker in den Mittelpunkt. Der CFC spielte jetzt zielstrebiger auf das Tor der Krostitzer, die dank ihres Keepers weitere Tore verhindern konnten. Mehrmals parierte Göttert großartig, hielt die Niederlage für den krassen Außenseiter in Grenzen.

Den Schlusspunkt setzte Dejan Bozic, der einen direkten Freistoß von der Strafraumgrenze zum 4:0 versenkte (84.).

"Wir müssen höher gewinnen. Die Chancen waren da", hätte sich CFC-Trainer Patrick Glöckner einen Tag vor seinem 43. Geburtstag einen höheren Sieg seiner Mannschaft gewünscht: "Letztendlich geht es im Landespokal aber darum, die Pflichtaufgabe seriös anzunehmen und zu erfüllen. Beides haben meine Spieler getan."

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