Der CFC ist heiß: "Jeder hat richtig Bock drauf, gegen Bayern zu spielen"

CFC-Neuzugang Florian Trinks traf bei seinem Bundesliga-Debüt am 29. Januar 2011 auf die Bayern mit Luis Gustavo (links) und Holger Badstuber (rechts). Trinks unterlag den Münchnern mit Bremen 1:3.
CFC-Neuzugang Florian Trinks traf bei seinem Bundesliga-Debüt am 29. Januar 2011 auf die Bayern mit Luis Gustavo (links) und Holger Badstuber (rechts). Trinks unterlag den Münchnern mit Bremen 1:3.

Chemnitz - 16 Spiele bestritt CFC-Offensivmann Florian Trinks in der Bundesliga. Zwei Mal traf er mit Werder Bremen auf den FC Bayern.

Besonders gut in Erinnerung behielt der himmelblaue Neuzugang das Duell mit den Münchnern am 29. Januar 2011. Damals feierte Trinks sein Debüt im Oberhaus.

"Trainer Thomas Schaaf brachte mich Mitte der zweiten Halbzeit beim Stand von 1:1 als zweiter Stürmer neben Claudio Pizarro. Bei meiner ersten Aktion spielte Luiz Gustavo im Strafraum den Ball mit der Hand. Ich habe erst hinterher erfahren, dass es Strafstoß hätte geben müssen. Aber ich war so unter Adrenalin, dass ich das gar nicht mitbekommen habe", erinnert sich Trinks.

Am Ende setzten sich die Bayern mit 3:1 durch. Auch das zweite Aufeinandertreffen mit dem Rekordmeister verlor Trinks ein Jahr später mit dem SV Werder (1:2). Das Siegtor erzielte Franck Ribery in der Schlussminute.

Am Samstag um 15.30 Uhr gibt es ein Wiedersehen mit dem Franzosen. Auch Thomas Müller, Rafinha und der derzeit im Aufbautraining befindliche Torhüter Manuel Neuer standen am 21. April 2012 im Weser-Stadion auf dem Platz.

"Jeder Fußballer hat richtig Bock darauf, gegen die Bayern zu spielen. Ich spüre einfach nur Vorfreude", erklärt Trinks vor dem Pokalduell in der "community4you"-Arena.

"Die individuelle Qualität, die in dieser Mannschaft steckt, ist einfach unglaublich. Wir müssen alles in die Waagschale werfen, damit wir nicht unter die Räder kommen", ergänzt der U-19-Europameister von 2009.

Ob Trinks wie im April 2012 von Beginn an gegen den Rekordmeister auflaufen darf, ließ CFC-Trainer Horst Steffen offen. Zuletzt beim 1:1 in Jena gab er im offensiven Mittelfeld erstmals Okan Aydin den Vorzug. Trinks kam in der zweiten Halbzeit, bereitete mit seinem Klassepass auf Daniel Frahn den Ausgleich vor.

"Als spielstarker Fußballer bekommst du in der dritten Liga Dauerdruck. Alle Mannschaften haben einen ordentlichen Fitnesszustand, können richtig gut verteidigen", sagt Trinks.

Er ist davon überzeugt, dass die Mannschaft auf dem richtigen Weg ist, die Mischung eine gute ist. „Ein neues Spielsystem auf den Platz zu bringen, ist keine Sache von heute auf morgen. Mit den Erfolgen kommt die Sicherheit“, so der 25-Jährige.

Trinks hofft, dass es auch gegen die Münchner gelingt, "einige Zweikämpfe zu gewinnen, spielerische Akzente zu setzen. Dann kann uns auch dieses ungleiche Duell viel Positives für die Punktspiele geben".


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