Fink bewahrt den CFC vor dem Abstiegsplatz

Der neue Trainer Sven Köhler war sehr engagiert an der Seitenlinie.
Der neue Trainer Sven Köhler war sehr engagiert an der Seitenlinie.

Von Olaf Morgenstern

Stuttgart - Der neue Trainer Sven Köhler hat dem CFC das Glück zurückgebracht! Anton Fink rettete dem CFC mit seinem späten Elfmetertor beim Tabellenschlusslicht VfB Stuttgart II. einen Punkt.

Der Kapitän glich in der 87. Minute die Führung durch Cacau aus. Die Chemnitzer bleiben in der Tabelle damit ganz knapp über dem Strich.

Köhler nahm eine Änderung vor. Für Eke Uzoma rückte Marcel Kaffenberger in die Startelf. Die agierte nicht wie unter Heine im 4-2-3-1 sondern im 4-3-3-System mit Fink als zentrale Spitze.

Der CFC-Torjäger hätte die Gäste in der 23. Minute in Führung bringen können.

Daniel Frahn verschießt beim Stand von 0:0 einen Elfmeter.
Daniel Frahn verschießt beim Stand von 0:0 einen Elfmeter.

Kaffenberger, der im linken Mittelfeld ordentlich Betrieb machte, zog ab, VfB-Schlussmann Benjamin Uphoff wehrte den Ball nach vorn ab.

Dort lauerte Fink. Dessen Schuss schlug Mete Celik von der Torlinie. Drei Minuten später brachte Kaffenberger einen Eckball vors Tor. Jamil Dem verlängerte mit dem Kopf auf Fink, der traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz.

Die Stuttgarter kamen gegen die gut und kompakt stehenden „Himmelblauen“ nur selten in Strafraumnähe. Ihre beste Möglichkeit aus dem Spiel heraus vergab Daniele Gabriele, der aus zwölf Metern übers Tor schoss (17.). Beim direkten Freistoß von Gabriele war CFC-Torhüter Marius Gersbeck auf dem Posten (30.).

Die zweite Halbzeit begann turbulent.

Zunächst scheiterte Philip Türpitz an Uphoff. Sekunden später holte Celik den heranstürmenden Fabian Stenzel im Strafraum von den Beinen. Schiedsrichter Florian Badstübner zeigte sofort auf den Punkt. Daniel Frahn legte sich den Ball zurecht, schickte Stuttgarts Torhüter in die linke Ecke und jagte das runde Leder übers Tor!

Bereits am Dienstagabend hatten die Chemnitzer durch Fink einen Foulstrafstoß verschossen und am Ende 0:2 gegen Großaspach verloren.

Und auch in Stuttgart hätte sich der Fehlschuss fast gerächt: Zwei Minuten stand Ex-Nationalspieler Cacau auf dem Platz, da traf er aus Nahdistanz zum 1:0 für das Schlusslicht. In den Schlussminuten holte der eingewechselte Tom Baumgart den zweiten Strafstoß heraus.

Dieses Mal behielt Fink die Nerven und nagelte den Ball unhaltbar unter die Querlatte.

Fotos: Picture Point/Roger Petzsche


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