Keine Führung verspielt! CFC-Elf lernt aus den Fehlern der Vergangenheit

Chemnitz - Die Erleichterung bei den Chemnitzern war nach dem 2:1 in Rostock riesig. Drei Wochen zuvor hatte der CFC in Braunschweig das Spiel dominiert, aber innerhalb von einer Minute den Sieg hergeschenkt.

Sören Reddemann (hinten) hatte Rostocks Torjäger Pascal Breier in dieser Szene im Griff. Breier gelang zwar die Führung für Hansa, mehr ließ die CFC-Defensive aber nicht mehr zu.
Sören Reddemann (hinten) hatte Rostocks Torjäger Pascal Breier in dieser Szene im Griff. Breier gelang zwar die Führung für Hansa, mehr ließ die CFC-Defensive aber nicht mehr zu.  © Picture Point/Gabor Krieg

Im Ostseestadion ließ der CFC nach Erik Talligs Tor nichts anbrennen. Erstmals sackte Trainer Patrick Glöckner mit seiner Elf drei Punkte in der Fremde ein. "Ein überwältigendes Gefühl für uns alle", gestand Sören Reddemann: "Ein Kompliment an die gesamte Mannschaft. Wie wir dagegengehalten und uns in alles reingeworfen haben, wie jeder für den anderen gekämpft hat - das macht mich richtig stolz."

Bei aller Euphorie über den 100. Sieg für Chemnitz in der 3. Liga - der Innenverteidiger erkannte auch Schwachpunkte. "In der ersten Halbzeit hatten die Rostocker ein paar Chancen zu viel. Da hatten wir Glück, dass sie ihre Angriffe nicht besser ausgespielt oder im Abschluss geschwächelt haben", sagte Reddemann: "Aber auch wir hatten schon da unsere Möglichkeiten, wenn ich an Philipp Hosiner denke, der den Ball von der Strafraumgrenze knapp vorbei schießt."

Nach der Pause legten die Sachsen defensiv eine Schippe drauf und wurden belohnt. Nicht zuletzt, weil sie aus den Fehler der Vergangenheit gelernt haben. Beim 3:3 in Münster schenkte die Glöckner-Elf Anfang November dreimal eine Führung her, zwei Treffer kassierte sie in den Schlussminuten der ersten und zweiten Halbzeit. Beim 1:2 in Braunschweig reichte die Führung nicht mal für einen Punkt.

"Aus den Fehlern zu lernen, ist auch das Ziel unseres Trainers. Wenn wir nochmal eine Führung verspielt hätten, hätte er uns den Kopf abgerissen. Das wollten wir nicht riskieren", lachte Reddemann.

Der Sieg im Ostseestadion brachte die Himmelblauen zum Ende der Hinrunde bis auf einen Zähler an die Nichtabstiegsplätze heran. Der Trend zeigt nach oben. In den letzen neun Spielen kassierte Chemnitz nur eine Niederlage. Es ist wieder Land in Sicht!

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