Aues Co-Trainer Franz ebnete Sirigu den Weg zum CFC

Belek/Chemnitz - Mit Darmstadt 98 marschierte Sandro Sirigu einst von der dritten in die erste Liga durch. Mit dem CFC will der Dezember-Neuzugang die Klasse halten.

Sandro Sirigu (r.) im Kopfballduell mit Pascal Itter.
Sandro Sirigu (r.) im Kopfballduell mit Pascal Itter.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Das ist unser aller Ziel. Ich sehe die Qualität, die in der Mannschaft steckt, bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt packen. Sonst wäre ich nicht nach Chemnitz gewechselt", betont der Abwehrspieler.

Seine Drittliga-Premiere im Trikot der Himmelblauen hätte der Routinier gern schon im Dezember gefeiert. Eine Innenband-Zerrung zerstörte diese Pläne. "Die Verletzung ist auskuriert. Ich bin fit und voller Tatendrang."

In Belek teilt er sich ein Zimmer mit Torjäger Dejan Bozic. "Ich habe die Mannschaft ja bereits gut kennengelernt. Natürlich ist es hier nochmal etwas anderes, weil man sich 24 Stunden lang sieht und viel mit seinem Zimmerkollegen plaudert", berichtet Sirigu.

Anpassungsprobleme hat er keine. "Ich bin ein lockerer und entspannter Typ. Schlechte Laune habe ich eigentlich nie", sagt der 31-Jährige. Das Prädikat Stimmungskanone sei aber einen Tick zu hoch gegriffen: "Wir waren in Darmstadt ein eingeschworener Haufen. Und wir waren sehr abergläubisch. Einmal habe ich in der Kabine die Musik ausgesucht. Danach haben wir gewonnen, und ich musste als DJ weitermachen", lacht Sirigu.

Sechs Jahre lang spielte er für die Lilien. Seine erfolgreiche Vergangenheit bei Darmstadt 98 ebnete ihm im November auch den Weg nach Chemnitz. "Ich pflege nach wie vor einen sehr engen Kontakt zu Sascha Franz (damals wie heute in Aue der Co-Trainer von Dirk Schuster, d. R.). Er hat ein sehr gutes Netzwerk und stellte den Kontakt zum CFC her."

Dann ging alles sehr schnell. Probetraining, Vertragsunterschrift, erstes Spiel am 10. Dezember im Landespokal beim 4:0 in Markranstädt.

CFC-Neuzugang Sandro Sirigu fühlt sich in Chemnitz wohl

Lockerer Typ: Sandro Sirigu (r.) im Camp-Gespräch mit Redakteur Olaf Morgenstern.
Lockerer Typ: Sandro Sirigu (r.) im Camp-Gespräch mit Redakteur Olaf Morgenstern.  © Picture Point/Gabor Krieg

In Chemnitz endeten fünf Monate Ungewissheit, Wanderschaft von Kiel bis Chicago und Hotel-Leben.

Mit seiner Frau Virginia hat Sirigu im Dezember in Chemnitz eine Wohnung bezogen. "Ehrlich gesagt, ich bin im Sommer nicht davon ausgegangen, so lange auf Vereinssuche zu sein. Ein halbes Jahr lang haben wir in verschiedenen Hotels gewohnt. Jetzt sind wir endlich wieder in den eigenen vier Wänden und fühlen uns sehr wohl in der Stadt", so der gebürtige Ulmer.

Seine Frau wurde in Lindenfels geboren. Sie hat sächsische Wurzeln.

Sirigu: "Ihre Eltern sind gebürtige Leipziger. Ihr Vater und die Großeltern wohnen noch in der Messestadt. Dort werden wir jetzt öfter mal sein."

Aues Co-Trainer Sascha Franz ebnete Sirigu den Weg zum CFC
Aues Co-Trainer Sascha Franz ebnete Sirigu den Weg zum CFC  © picture point/Sven Sonntag

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