Setzt CFC-Trainer Glöckner heute auf Tallig? "Erik war nie weg vom Fenster!"

Chemnitz - Mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge reisen die Chemnitzer heute zum Ostklassiker nach Magdeburg. Zwei Stammspieler müssen zu Hause bleiben: Torjäger Philipp Hosiner, der zuletzt vier Doppelpacks in Folge schnürte, und Innenverteidiger Sören Reddemann, der sich beim 3:0 gegen Halle ebenfalls in Bestform zeigte.

Erik Tallig, der in dieser Szene den Ball geschickt vor Braunschweigs Marcel Bär behauptet, saß zuletzt gegen Halle 90 Minuten auf der Bank. Kehrt der Youngster heute in die Startelf zurück?
Erik Tallig, der in dieser Szene den Ball geschickt vor Braunschweigs Marcel Bär behauptet, saß zuletzt gegen Halle 90 Minuten auf der Bank. Kehrt der Youngster heute in die Startelf zurück?  © Picture Point/Gabor Krieg

"Beide sind bei uns gesetzt. Sie kann man Eins-zu-Eins kaum ersetzen", räumt Trainer Patrick Glöckner ein: "Wir werden unser Positionsspiel entsprechend anpassen. Die Neuen, die hereinkommen, müssen in erster Linie im Spiel gegen den Ball funktionieren."

Magdeburg steckt in einer Krise. Für Glöckner ist das Nebensache: "Individuell ist diese Mannschaft hervorragend besetzt. Sie ist immer in der Lage, torgefährliche Situationen zu kreieren."

Gut möglich, dass die Himmelblauen, die in den vergangenen sieben Partien stets trafen und nur einmal als Verlierer vom Platz gingen, heute etwas defensiver agieren werden als gewohnt. Für Reddemann dürfte Clemens Schoppenhauer in die Abwehrzentrale rücken.

Vielleicht lässt Glöckner aber auch erstmals Last-Minute-Neuzugang Lennard Maloney ran.

Die Leihgabe von Union Berlin hinterließ nicht nur am Dienstagabend im Testspiel beim VfB Auerbach einen ordentlichen Eindruck. Glöckner: "Lennard hat ein brutal gutes Zweikampfverhalten, eine moderne Spieleröffnung. Er ist absolut fit und wird mit nach Magdeburg fahren."

Das gilt auch für den gleichaltrigen Erik Tallig. Der 20-Jährige saß gegen Halle auf der Bank, gegen Meppen spielte er nur in der ersten Halbzeit. "Erik war nie weg vom Fenster.

Er ist immer eine Alternative für die erste Elf", betont Glöckner: "Er ist ein Klassespieler, der immer auf Anschlag trainiert. Zuletzt ist ihm die jugendliche Leichtigkeit etwas verloren gegangen. Deshalb haben wir ihm im nervenaufreibenden Abstiegskampf eine Auszeit gegeben."

Trainer Patrick Glöckner hat derzeit viel Spaß mit seiner Mannschaft, die in den vergangenen sieben Partien nur ein Mal als Verlierer vom Rasen ging, beim 3:4 in Mannheim.
Trainer Patrick Glöckner hat derzeit viel Spaß mit seiner Mannschaft, die in den vergangenen sieben Partien nur ein Mal als Verlierer vom Rasen ging, beim 3:4 in Mannheim.  © Picture Point/Gabor Krieg
Union-Leihgabe Lennard Maloney, hier im Zweikampf mit Tobias Müller (r.), könnte in Magdeburg erstmals für Chemnitz spielen.
Union-Leihgabe Lennard Maloney, hier im Zweikampf mit Tobias Müller (r.), könnte in Magdeburg erstmals für Chemnitz spielen.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

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