CFC holt glücklichen Punkt in Würzburg

Nur selten konnten sich die Chemnitzer gefährlich durchsetzen
Nur selten konnten sich die Chemnitzer gefährlich durchsetzen

Von Olaf Morgenstern

Würzburg - Der CFC verliert nach einem enttäuschenden Auftritt die Spitzenränge der 3. Liga aus den Augen. Beim Aufsteiger Würzburger Kickers erkämpften die Himmelblauen ein glückliches 1:1 (0:1).

Tim Danneberg sorgte mit einem platzierten Flachschuss in den Schlussminuten für den Ausgleich.

Trainer Karsten Heine nahm gegenüber dem 2:1-Sieg gegen Stuttgart II. eine personelle Veränderung vor. Der am Dienstagabend gesperrte Kevin Conrad kehrte wie angekündigt in die Startelf zurück.

Für ihn blieb Christian Cappek draußen. Conrad spielte aber nicht auf der linken, sondern auf der rechten Abwehrseite. Fabian Stenzel, der bislang diese Position besetzte hatte, rückte ins Mittelfeld vor.

Der CFC setzte unmittelbar nach dem Anpfiff mit einem Kopfball von Ronny König ein erstes Achtungszeichen. Doch kurz darauf zischte auf der Gegenseite ein direkter Freistoß von Nejmeddin Daghfous knapp am linken Pfosten vorbei. Da hatten die Himmelblauen noch Glück.

Fabian Stenzel (li.) und Jamil Dem versuchen den Torschützen Dominik Nothnagel zu stoppen.
Fabian Stenzel (li.) und Jamil Dem versuchen den Torschützen Dominik Nothnagel zu stoppen.

In der 9. Minute musste Keeper Kevin Kunz dann aber das erste Mal hinter sich greifen. Nils Röseler klärte eine Flanke in die Mitte, Fabian Stenzel setzte nicht energisch genug nach.

Nothnagel fackelte nicht lange und machte seinen Namen alle Ehre. Aus 18 Metern nagelte er den Ball ins rechte obere Toreck: 1:0.

Das war erst das 5. Saisontor der Kickers. Die besannen sich anschließend auf das, was sie am besten können: taktisch diszipliniert verteidigen! Die Heine-Elf kam nach dem Rückstand kein einziges Mal in die Nähe des gegnerischen Strafraums.

Ihre einzige Offensiv-Aktion war ein in den Strafraum geschlagener Freistoß von Timo Cecen (43.), der keinerlei Torgefahr brachte. Schiedsrichter Felix-Benjamin Schwermer hatte Mitleid mit den knapp 4000 Zuschauern.

Er beendete das langweilige Gekicke, bevor die 45 Minuten abgelaufen waren.

Die zweite Halbzeit wurde nicht viel besser. Die Platzherren kamen gegen enttäuschend schwache Himmelblaue zu einigen Möglichkeiten. Die beste vergab Christopher Bieber, der einen Kopfball knapp neben das Tor setzte (71.).

Fotos: Picture Point/S. Sonntag


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