Professor bescheinigt Flüchtlingen geringeren IQ

Flüchtlinge sollen nicht so intelligent sein, wie Deutsche.
Flüchtlinge sollen nicht so intelligent sein, wie Deutsche.

Von Torsten Schilling

Chemnitz - Akademikerstreit: Der Chemnitzer Psychologie-Professor Heiner Rindermann (49) bescheinigt Asylbewerbern eine geringere Intelligenz als Deutschen.

Die Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften und das Institut für Psychologie der TU distanzierten sich von diesen Aussagen.

„Die Mehrheit der Einwanderer aus Südosteuropa, Vorderasien und Afrika weist kein hohes Qualifikationsprofil auf“, schrieb Heiner Rindermann im Magazin „Focus“.

Selbst Flüchtlinge aus den Golfstaaten mit einem Uni-Diplom wiesen einen Durchschnitts-IQ von 93 auf (in mathematischen und figuralen Aufgaben): „Ein Fähigkeitsniveau von einheimischen Realschülern.“

Psychologie-Professor Heiner Rindermann (49) bescheinigt Asylbewerbern einen geringeren IQ.
Psychologie-Professor Heiner Rindermann (49) bescheinigt Asylbewerbern einen geringeren IQ.

Landtagsabgeordnete Susanne Schaper (37, Linke) aus Chemnitz kritisiert: „Wer glaubt, Intelligenz hänge von der Rasse ab, dem empfehle ich Nachhilfe.“

Ludger Wößmann (42) vom Münchener Ifo-Institut sagte in der ZEIT: „Vom Lernstoff her hinken syrische Achtklässler fünf Schuljahre hinter gleichaltrigen deutschen Schülern hinterher.

Laut Handelskammer München brachen 70 Prozent der Azubis aus Syrien, Afghanistan und Irak, die vor zwei Jahren eine Lehre begonnen haben, diese wieder ab. “

Wird Deutschland also dümmer? Nein, sagt Petra Stanat (51) vom Berliner Institut für Integrations- und Migrationsforschung. Zwar sinke die Klassenleistung mit vielen ausländischen Kindern.

Aber: „Viele geflüchtete Familien sind bildungsorientiert und haben hohe Erwartungen für ihre Kinder, was sich sogar positiv auswirken sollte“, so die Professorin.

Landtagsabgeordnete Susanne Schaper (37, Linke) aus Chemnitz kritisiert Rindermann.
Landtagsabgeordnete Susanne Schaper (37, Linke) aus Chemnitz kritisiert Rindermann.

Fotos: Maik Börner (1), PR (1), dpa/Felix Kästle (1)


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