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Das führte wirklich zum Programm-Abbruch beim Stadtfest in Chemnitz

Geht es beim Stadtfest immer rabiater zu, oder ist alles bestens? Die Bewertung der Megaparty erhitzt die Gemüter.

Von Torsten Schilling


		
	
	
		
			
				
					
						Explosive Stimmung: Was sich
vorm Nischel zusammenbraute,
veranlasste die Veranstalter, die
Party eher abzubrechen.
Explosive Stimmung: Was sich vorm Nischel zusammenbraute, veranlasste die Veranstalter, die Party eher abzubrechen.

Chemnitz - Das große Deuten: mehr Besucher und mehr Polizeieinsätze als 2016. Das Stadtfest ist Geschichte. Die Bewertung der Party bewegt weiter die Gemüter.

Geht es beim Stadtfest immer rabiater zu? Alles bestens, so Veranstalter CWE. Es habe "kleine Tumulte gegeben wie in den Vorjahren". Die Polizeibilanz: 27 Straftaten (2016: 25), 14 Körperverletzungen (2016: 12), Diebstähle: 7 (wie 2016), eine sexuelle Belästigung, Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungs- beamte, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und mehr als 100 Platzverweise.

Trauriger Höhepunkt: der Abbruch der Party Sonntagnacht auf der Jump- Bühne. "Durch die gute Zusammenarbeit von Veranstalter, Sicherheitsdienst und uns konnte Schlimmeres verhindert werden", sagt Polizeisprecherin Jana Kindt.

Bevor die explosive Mischung hochgehen konnte, drehten die Verantwortlichen die Regler runter. 30 Minuten eher als geplant. Von Abbruch will CWE-Chef Sören Uhle (41) aber nichts wissen. "Im Vergleich zum Vorjahr hatten wir 20.000 Besucher und zwei Straftaten mehr."

Ein Mitarbeiter der Bühne sagte MDR Sachsen, die Lage sei permanent angespannt gewesen. Bereits fünf Minuten vor Abbruch des Bühnenprogrammes hätte der Moderator gesagt: "Wir wollen doch alle friedlich feiern", so der Beschallungstechniker gegenüber dem MDR. Er habe in den 25 Jahren seiner Berufspraxis noch nie erlebt, dass ein Programm vorzeitig abgebrochen werden musste.

Ein Blick in die Archive erleichtert die Faktenfindung. Wermutstropfen des Stadtfestes 2014: Einer Besucherin wird die Handtasche entrissen. Zwischenfälle 2015: ein Hitzschlag, mehrere Wespenstiche. 2016: Unter anderem Marokkaner und Deutsche liefern sich Schlägereien.

Karten auf den Tisch

Ein Kommentar von Ronny Licht

Heute ist Tag 2 nach dem Stadtfest. Die Stände sind abgebaut, die Fahrgeschäfte abmontiert. Was bleibt, sind die Diskussionen über Abbruch, Sicherheitsprobleme, Kriminalität.

Die Bilanz der Polizei liest sich beruhigend. Doch Zahlen sind das eine - das subjektive Sicherheitsgefühl das andere. Während große Teile der City friedlich und fröhlich feierten, wurde die Brückenstraße zum Brennpunkt.

Aber: Auch die Polizei kann nur reagieren, wenn sie von den Straftaten erfährt. Es ist der falsche Weg, auf eine Anzeige zu verzichten, weil man keine Erfolgs-Chancen sieht. Nur mit klaren Fakten und nackten Zahlen kann in Zukunft auf bestimmte Entwicklungen reagiert werden.

Anzeigen sind auch im Nachgang möglich. Noch ist das Kind nicht in den Brunnen gefallen. Es plätschert aber schon - am Brunnenrand sitzend mit den Füßen im Wasser. Es ist nur im Sinne ALLER, dass man die Karten auf den Tisch legt. Unaufgeregt und ehrlich.

Neue Zeiten, neue Kulturen erfordern auch neue Maßnahmen. Es darf keine Tabus geben. Wir alle wollen auch 2018 wieder feiern. Friedlich, fröhlich, ohne Angst.

Ein Großaufgebot der Polizei vorm Nischel verhinderte Schlimmeres.
Ein Großaufgebot der Polizei vorm Nischel verhinderte Schlimmeres.

		
	
	
		
			
				
				
					
						Zu diesem Zeitpunkt war
auf der Brückenstraße
noch alles in Ordnung
Zu diesem Zeitpunkt war auf der Brückenstraße noch alles in Ordnung
CWE-Chef Sören Uhle (41) lässt sich das Stadtfest nicht vermiesen: Trotz Schlägereien an zwei Tagen sei das Chemnitzer Fest super gewesen.
CWE-Chef Sören Uhle (41) lässt sich das Stadtfest nicht vermiesen: Trotz Schlägereien an zwei Tagen sei das Chemnitzer Fest super gewesen.

Fotos: privat, Sven Gleisberg, Klaus Jedlicka

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