Frau findet Auto beschädigt vor, doch der hinterlassene Zettel macht es viel schlimmer

Chermside (Australien) - Eine junge Frau aus dem australischen Chermside kam in dieser Woche aus einem Shopping-Center und fand das demolierte Auto ihrer Oma mit einem Zettel daran vor. Was der Unfallverursacher in seiner Notiz zu sagen hatte, schockierte sie zutiefst.

Dieses Foto des Zettels kursiert auf Twitter.
Dieses Foto des Zettels kursiert auf Twitter.  © Twitter/Screenshot/@flashblak

Am Donnerstag ging ein Foto des Zettels auf Twitter online. Gepostet wurde es von einer empörten Userin namens "Flashblak", die nicht fassen konnte, was geschehen war. Demnach handelt es sich bei der Nachricht, die der Unfallverursacher hinterließ, um einen rassistischen Hass-Text.

Der Urheber der Botschaft gab direkt im ersten Satz zu, den Schaden verursacht zu haben. Doch aufgrund eines Stickers von der Flagge der Aborigines, der auf dem Wagen angebracht war, verspürte er keinerlei Reue.

So schrieb er: "... die Regierungsvertreter haben das Auto von meinen Steuern bezahlt... Es tut mir auch nicht Leid. 2019 eine Nation". Tatsächlich gehörte das beschädigte Fahrzeug einer älteren Frau, die zu den Ureinwohnern Australiens gehört - den Aborigines. Diese Minderheit sieht sich in Australien bis heute Rassismus ausgesetzt. Doch es kommt noch schlimmer.

Wie die "Daily Mail" berichtet, hat die Geschädigte Krebs im Endstadium und zeigte sich entsprechend entsetzt, am Ende ihres Lebens mit einem derartigen Hass konfrontiert zu werden.

Bleibt zu hoffen, dass der Verfasser des Briefes von der australischen Polizei aufgespürt wird. Neben dem emotionalen Schaden, den er anrichtete, hat er schließlich auch Sachbeschädigung und Fahrerflucht begangen.

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