Spaziergänger macht Schock-Fund: Hündin liegt eingesperrt in Zwinger bei ihren toten Geschwistern

Cheshire (England) - Eine abgemagerte und schwer kranke Hündin wurde von einer Artgenossin entdeckt. Die Vierbeinerin Lily führte ihr Herrchen Gareth Forshaw zu einem abgestellten alten Zwinger in einer dunklen Gasse im englischen Cheshire, berichtet aktuell der britische "Express".

Biscuit auf einem schockierenden Foto der RSPCA.
Biscuit auf einem schockierenden Foto der RSPCA.  © Twitter/Screenshot/@joynes85

Forshaw war schockiert, als er sah, wo ihn sein weiblicher Cavalier King Charles Spaniel am 9. Oktober hingeführt hatte. Er sagte laut "Express": "Ich dachte, es wäre eine seltsame Sache, dass man sie so zurücklassen würde, also ging ich genauer hin und dann, als ich hineinspähte, konnte ich zwei tote Hunde sehen - und der Geruch ihrer Verwesung traf mich."

Vermutlich handelte es sich bei den beiden toten Hunden um die Geschwister der Hündin, die einen großen Teil ihres Fells verloren hatte. "Sie hatte solche Angst. Es war schrecklich und sehr beunruhigend für all die Nachbarn, die versuchten zu helfen, besonders da wir wussten, dass sie bei den toten Tieren geblieben war, die wahrscheinlich Familienmitglieder waren", schilderte Forshaw sein schreckliches Erlebnis.

Die RSPCA (dt. königliche Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeiten an Tieren) wurde eingeschaltet und berichtete kürzlich über den Fall auf ihrer Website. Die zuständige Inspektorin Lisa Lupson zeigte sich ähnlich schockiert, wie Gareth Forshaw.

DIe RSPCA will die Verantwortlichen finden

Der Zwinger wurde in einer dunklen Gasse abgestellt.
Der Zwinger wurde in einer dunklen Gasse abgestellt.  © Twitter/Screenshot/@joynes85

In ihren zwölf Jahren bei der RSPCA sei dies der schlimmste Fall, den sie je erlebt hat. Lupson sagte: "Es war wirklich schrecklich - dieser arme Hund war so krank und war so verängstigt. Sie wollte nicht von ihren Geschwistern getrennt werden, von denen man annimmt, dass sie seit Tagen tot waren. Sie ist so treu, dass sie bei ihnen bleiben wollte."

Der Hund, von dem angenommen wird, dass er etwa ein Jahr alt ist, bekam von der RSPCA den Namen "Biscuit" (dt. Keks). Lisa Lupson erklärte, wie es dazu kam: "Sie ist das süßeste kleine Ding. Als wir ins Krankenhaus kamen, gab ich ihr Kekse und trotz allem, was sie durchgemacht hatte, wedelte sie mit ihrem Schwanz - wir haben uns also entschieden, sie Biscuit zu nennen.

So süß der Name, so bitter der Nachgeschmack. Lisa Lupson appelliert an alle Nachbarn und Anwohner aus der Umgebung zu helfen, insbesondere die Aufnahmen ihrer Überwachungskameras zu überprüfen. "Es gibt jemanden da draußen, der weiß, wer das getan hat und wir bitten jeden, der uns bei unserer Untersuchung helfen kann, uns... zu kontaktieren."

Bleibt zu hoffen, dass die RSPCA Erfolg hat und den oder die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen kann.

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