Nach Mord-Drohungen an Cheyenne Ochsenknecht: Mutter Natascha will Hater "kastrieren"

Berlin - Fast 240.000 Leute folgen Cheyenne Ochsenknecht auf Instagram. Doch darunter sind auch viele, die die 19-Jährige mit Netz-Hass beschießen. Immer wieder hagelt heftige Kritik. Zuletzt erhielt sie sogar Morddrohungen. Nun meldet sich ihre Mutter Natascha zu Wort.

Natascha Ochsenknecht (l) und Tochter Cheyenne Savannah Ochsenknecht wehren sich gegen Cyber-Mobbing.
Natascha Ochsenknecht (l) und Tochter Cheyenne Savannah Ochsenknecht wehren sich gegen Cyber-Mobbing.  © Britta Pedersen/ZB/dpa

In drei Instagram-Videos macht das einstige Model den Hatern eine klare Ansage.

"Jetzt möchte ich euch mal Folgendes sagen. Und zwar geht es um meine Tochter Cheyenne, die also wirklich ständig diesem ganzen Mobbing-Kram ausgesetzt wird, wo diskutiert wird: Was ist an ihrem Gesicht echt und was ist falsch", beginnt die gebürtige Düsseldorferin ihre Videobotschaft und legt nach: "Ich würde sagen, das geht euch einen Scheißdreck an."

Ihren Angaben nach werden mittlerweile sogar User angegriffen, die ein Foto mit ihrer Tochter posten. "Das ist primitiv und asozial", urteilt das Ex-Model. "Ab jetzt alle Kommentare, die so unter der Gürtellinie sind, gehen zur Polizei." Zukünftig sollen sich die Hater zweimal überlegen, ob sie sich weiter so gebärden. Da es "richtig teuer werden" könnte und es die Dreifach-Mutter sei, die die Hater "ans Bein pinkeln" werde.

Welche Ausmaße die Hassattacken mittlerweile angenommen haben, führt Natascha Ochsenknecht in einem zweiten Video aus."Meiner Tochter wird bedroht mit Mord, Vergewaltigung. Meiner Tochter wird sogar geschrieben, wie man sie vergewaltigen will. Das ist für mich eine Grenze", heißt es in einem Nachtrag, den sie mit dem Hashtag #nomobbing versah.

Und weiter: "Und deshalb nochmal an alle asozialen Pissnelken: Ihr seid jetzt einfach dran! Ihr seid so richtig dran! Ich kann euch nur eins sagen, was wir für einen Vorteil haben - sehr gute Anwälte. Ich kann euch nur sagen: Packt euch warm ein, denn jetzt werdet ihr leider von der Mama kastriert."

Cheyenne Ochsenknecht erstattet bei der Polizei Anzeige

Cheyenne Ochsenknecht wehrt sich gegen Netz-Hass. (Bildmontage)
Cheyenne Ochsenknecht wehrt sich gegen Netz-Hass. (Bildmontage)  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa, Gerald Matzka/dp

Am Donnerstagabend verkündete das Ochsenknecht-Küken bereits, dass sie die Hass-Stürme nicht länger hinnehmen werde. Daher habe sie bei der Polizei auch Anzeigen erstattet und sich auch einen Anwalt besorgt (TAG24 berichtete).

Doch warum dieser drastische Schritt notwendig war, verrät Mama Natascha am Freitag in einer Videobotschaft: "Das Problem ist, dass sich diese ganzen Menschen mit Fake-Accounts anmelden", begründete sie, warum Blockieren keine Option ist.

Auch zu ihrer derben Ausdrucksweise bezieht Natascha Stellung: "Ich benutze Schlagwörter, damit die Leute aufmerksam werden. Ich habe es versucht, es durch die Blume zu sagen, doch die Leute haben nicht aufgehört. Da muss man trotzdem grobe Worte benutzen, die ich aber im Vergleich zu dem harmlos finde, was andere getan haben."

Das Thema Mobbing zieht sich durch Cheyennes Leben wie ein roter Faden. Immer wieder litt die 19-Jährige darunter, in der Öffentlichkeit zu stehen und einen berühmten Namen zu tragen. Irgendwann wurde es so schlimm, dass das Model sogar darüber nachdachte, seinem Leben ein Ende zu setzen.

Titelfoto: Britta Pedersen/ZB/dpa

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