Mann erliegt Infektion, die er sich bei Rettung der "Höhlen-Kinder" zuzog

Chiang Rai (Thailand) - Anderthalb Jahre nach der Rettung von zwölf in einer Höhle eingeschlossenen Kindern (TAG24 berichtete) ist einer der beteiligten thailändischen Marinetaucher gestorben.

Wochenlang mussten die Kinder um ihr Leben bangen.
Wochenlang mussten die Kinder um ihr Leben bangen.  © Thai Navy Seal/AP/dpa

Der Mann erlag den Folgen einer Blutinfektion, die er sich bei der Rettung der jungen Fußballer zugezogen hatte, wie die thailändische Marine am Freitag mitteilte.

Wegen seiner Erkrankung war der Taucher in medizinischer Behandlung gewesen. Der Mann werde posthum befördert, seine Familie werde 465.000 Baht (knapp 14.000 Euro) erhalten, hieß es.

Im Juni 2018 war die U16-Mannschaft des örtlichen Fußballvereins beim Besuch der Tham-Luang-Höhle in der nördlichen Provinz Chiang Rai von steigenden Wassermassen überrascht und eingeschlossen worden.

Ihre Rettung hatte die Welt mehr als zwei Wochen lang in Atem gehalten. Schließlich waren alle Eingeschlossenen von Tauchern aus der überschwemmten Höhle in Sicherheit gebracht worden.

Ein anderer Marinetaucher war während des Einsatzes ums Leben gekommen. Die Höhle wurde im November für den Besucherverkehr wiedereröffnet.

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