Diese Babynamen sorgen für Ärger: Aber warum durften Eltern ihr Mädchen nicht "Linda" nennen?

China/Saudi-Arabien/ Frankreich/Wales/Schweden - Weltweit gibt es immer wieder Ärger um Babynamen. Oft ziehen die Eltern gegen den Staat den Kürzeren und müssen sich einen anderen Namen aussuchen. Über einige Extrembeispiele berichtet aktuell "Yahoo!", doch warum ist "Linda" unter ihnen?

Immer Ärger um Babynamen (Symbolbild).
Immer Ärger um Babynamen (Symbolbild).  © 123RF

Der Name wurde bereits 2014 in Saudi-Arabien verboten, weil er dort zu westlich klingt. Die Behörden verlangten von den Eltern einen Namen, der mehr der eigenen Kultur entsprach.

Mit dem anderen Extrem beschäftigte sich kürzlich die Justiz in Frankreich. Dort kämpften Eltern darum, ihr Kind "Jihad" nennen zu dürfen. Doch da viele Menschen mit diesem Wort zunächst den "Heiligen Krieg" verbinden, kippte ein Richter in Frankreich diese Idee.

In China mussten Eltern sich damit abfinden, dass sie ihr Kind nicht "@" nennen durften. Laut "Yahoo!" sei die Idee dahinter allerdings charmant gewesen. Denn dort wird "@" "ai-ta" ausgesprochen, was soviel bedeutet wie "liebe ihn".

Das genaue Gegenteil plante eine Mutter in Wales. Ihre Tochter sollte nach dem tödlichen Gift "Zyanid" benannt werden. Das Gericht entschied jedoch, dass die "ungewöhnliche" Wahl dem heranwachsenden Kind schaden könnte.

Absurde Ideen für Babynamen gibt es schon lange. 1996 versuchten Eltern in Schweden allen Ernstes, ihr Baby "Brfxxccxxmnpcccclllmmnprxvclmnckssqlbb11116" zu nennen.

Es bleibt also spannend, was es in Zukunft für neue Ideen gibt, wie Babys genannt werden könnten.