So endet man in China, wenn man Witze über die Polizei macht

China - Ein Mann wurde verhaftet, da er in geschlossenen Chatgruppen Witze über die chinesische Polizei machte.

Die chinesische Polizei war sofort zur Stelle (Symbolbild).
Die chinesische Polizei war sofort zur Stelle (Symbolbild).  © 123RF/aynieqiang

Die Behörden in China kontrollieren das Leben eines jeden Bürgers aufs Schärfste: sowohl offline mit Kameras, als auch online mit Überwachungsprogrammen.

Einem Chinesen, er soll laut einem Video des regierungskritischen Mediums Himalaya Global Luhua heißen, verging kürzlich das Lachen, nachdem er einen Witz über Maßnahmen der Polizei machte.

Er kritisierte angeblich das Verhalten der Beamten, weil sie Motorräder konfiszierten.

Im Verhör, das direkt am nächsten Tag stattfand, gestand er die Tat. Luhua sagte den Polizisten, dass er nur Witze machte und betrunken gewesen sei. Man könne ihn nicht ernst nehmen.

Der chinesische Mann wusste demnach auch, dass er damit einen Fehler beging. Deshalb musste er sich mehrfach entschuldigen und versprechen, dass er das nie wieder machen würde.

Mann wird in Verhör-Käfig gesteckt

In dem Video ist klar zu erkennen, dass der Mann in einer Art mobilen Käfig gefangen gehalten wird. Sein Stuhl ist verbunden mit verschiedenen Gitterstäben. Die Arme sind zusätzlich auf der Tischplatte fixiert.

Obwohl er den Witz in einer geschlossenen Gruppe auf den in China weit verbreiteten Chatportalen WeChat und QQ machte, wurden die Beamten sehr schnell darauf aufmerksam. Wie das geschah und ob der Mann nach dem Verhör freigelassen wurde, ist unklar. Ebenso, wie das Video an die Öffentlichkeit kommen konnte.

Das Video vom Verhör bei der China-Polizei


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