Mitarbeiterin muss als Strafe 100 Kniebeuge machen und stirbt

Die 15-Jährige starb im Krankenhaus. (Symbolbild)
Die 15-Jährige starb im Krankenhaus. (Symbolbild)  © 123RF/DPA

China - Eine 15-Jährige wurde jetzt von ihrem Chef zu 100 Kniebeugen verdonnert, weil sie zu spät auf Arbeit kam. Kurze Zeit später war das junge Mädchen tot.

Angefangen hatte alles mit einem gefälschten Ausweis. Denn weil die 15-Jährige eigentlich noch zur Schule gehen müsste, besorgte sie sich den Ausweis einer älteren Freundin und ergatterte so den Job bei einer Immobilien-Firma im Süden Chinas. Das Geld sammelte sie für Medikamente-Rechnungen ihres kranken Vater.

Wie der "Mirror" berichtet, kam die Chinesin zu spät zur Arbeit. Als Strafe brummte ihr der Chef 100 Kniebeuge auf. Laut ihrer Mutter schaffte die Tochter aber nicht mal die Hälfte. Aber ihr Vorgesetzter soll sie gezwungen haben, weiterzumachen.

Danach konnte die 15-Jährige teilweise ihre Beine nicht mehr bewegen. Als sie nach Hause ging, brachten ihre Eltern das Kind sofort ins Krankenhaus.

Dort verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand dramatisch. Sie musste sich übergeben und ihre Gliedmaßen waren gelähmt. Kurze Zeit darauf starb die Schülerin. Laut Ärzten ist die Todesursache Atemversagen.

Ihre Mutter gibt nun der Firma die Schuld, denn die 100 Kniebeugen sollen der Grund für den Tod ihrer Tochter sein.

Ein Manager der Firma gab zwar anschließend zu, dass die Chinesin die 100 Einheiten machen mussten, sprach aber von "keiner Bestrafung".

Titelfoto: 123RF/DPA


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