Kehrt VfB-Stuttgart-Kapitän Gentner zurück in die Startelf?

Stuttgart - Endlich wieder Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga! Nach der Länderspiel-Pause trifft der VfB Stuttgart am Sonntag (18 Uhr) auf die Europa-Helden von Eintracht Frankfurt.

Wirft sich gegen Dortmunds Axel Witsel mit allem rein, was er hat: VfB-Sechser Santiago Ascacíbar (l.).
Wirft sich gegen Dortmunds Axel Witsel mit allem rein, was er hat: VfB-Sechser Santiago Ascacíbar (l.).  © DPA

Doch einer wird fehlen: Stuttgarts Sechser Santiago Ascacíbar kassierte beim 1:1 gegen Hoffenheim seine zehnte Gelbe Karte und ist somit gesperrt.

Deshalb ist VfB-Trainer Markus Weinzierl gezwungen seine Startelf zu ändern, der er seit fünf Spieltagen bis auf eine kleine Sturm-Rotation das Vertrauen schenkte.

In der Mittelfeld-Schaltzentrale setzte der VfB-Übungsleiter zuletzt auf Ex-Dortmunder Gonzalo Castro und eben den nun gesperrten Ascacíbar.

Doch trotz seiner bereits zweiten Gelb-Sperre der Saison, machte Weinzierl dem Argentinier mit Kämpferherz keinen Vorwurf: "Es heißt nicht grundlos Abstiegskampf."

Von der Sperre des Argentiniers könnte nun vor allem VfB-Kapitän Christian Gentner profitieren und in die Startelf zurückkehren.

Zuletzt musste sich der 33-Jährige nur mit der Joker-Rolle zufrieden geben.

VfB-Kapitän steht gegen Frankfurt vor Rückkehr in die Startelf: Christian Gentner.
VfB-Kapitän steht gegen Frankfurt vor Rückkehr in die Startelf: Christian Gentner.

Bei der Heimpleite am 22. Spieltag gegen RB Leipzig saß Gentner zum ersten Mal seit der Saison 2011/12 90 Minuten auf der Bank, was für den gebürtigen Nürtinger allerdings alles andere als eine Majestätsbeleidigung war. (TAG24 berichtete)

"Kein Thema, keine große Sache", stellte sich Gentner damals in den Dienst der Mannschaft.

Doch ob der 33-Jährige nun in die Startelf zurückkehrt, ist trotz Ascacíbar-Sperre nicht selbstverständlich, denn Gentner mangelte es in dieser Saison schon häufig an Dynamik und Leader-Qualitäten.

Eine Alternative zum gebürtigen Nürtinger wäre Defensiv-Stabilisator Dennis Aogo, der zuletzt zwar mit Wadenprobleme zu kämpfen hatte, doch inzwischen wieder voll einsatzfähig ist.

Der ehemalige Nationalspieler ragte zwar in seinen bisher zehn Saisonspielen ebenfalls nicht mit Glanzleistungen heraus, doch der 30-Jährige fiel auch nicht negativ auf.

Besonders in der Defensive machte er seinen Job, was Weinzierl in seinem eher defensivorientierten System wertschätzen könnte. Besonders gegen die starke Eintracht-Frankfurt-Offensive wäre eine stabile Defensive von Vorteil.

Doch wer sich schlussendlich durchsetzen wird, wird vor allem von den letzten Trainingseindrücken der beiden abhängen.

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