Freiburgs Kult-Trainer Streich: Schiedsrichter werden immer verrückter

Freiburg – Die Trainer Christian Streich und Friedhelm Funkel haben die Auslegung der Handregel in der Fußball-Bundesliga klar kritisiert und ein Umdenken gefordert.

Freiburg-Trainer Christian Streich an der Seitenlinie bei der Partie gegen Fortuna Düsseldorf.
Freiburg-Trainer Christian Streich an der Seitenlinie bei der Partie gegen Fortuna Düsseldorf.  © DPA

"Es wird jetzt langsam ganz, ganz kritisch", sagte Freiburgs Coach Streich nach dem 1:1 gegen Funkels Fortuna Düsseldorf am Sonntag.

"Es ist so, dass die Schiedsrichter immer verrückter werden, weil sie nicht mehr wissen, was sie machen sollen."

Ein Handspiel im Strafraum solle dann geahndet werden, "wenn eine klare Torchance vermieden wird oder einer die Hand dort hat, wo sie nicht hingehört", meinte der 53-Jährige.

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Auch der Videobeweis helfe in der aktuellen Situation nicht, fand Funkel.

"Die Schiedsrichter sind nicht mehr so souverän und selbstsicher, wie sie es vor dem Videokeller waren", sagte der 65-Jährige. Das sieht Streich genauso: "Die Schiedsrichter haben es brutal schwer", sagte er.

"Du merkst auch, dass sie immer flatteriger und unsicherer werden. Und so geht es nicht."

Auch bei der Partie VfB Stuttgart gegen Hertha BSC (TAG24 berichtete) wurde heftig über die Handregel diskutiert, als Schiedsrichter Daniel Schlager ein strafwürdiges Handspiel des Hertha-Verteidigers Karim Rekik übersah und der Videoassistent nicht eingriff.

Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung noch torlos, im direkten Gegenzug kassierte der VfB das 0:1 durch Ex-VfB-Stürmer Vedad Ibišević. (TAG24 berichtete)

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