Christian Titz meldet sich nach HSV-Rauswurf mit erstaunlicher Botschaft

Hamburg - Drei Tage nach seinem Rauswurf als Trainer beim HSV hat sich Christian Titz (47) mit einem emotionalen Statement auf Facebook gemeldet. Darin beweist er wahre Größe.

Christian Titz war von März bis Ende Oktober 2018 HSV-Trainer (Archivbild).
Christian Titz war von März bis Ende Oktober 2018 HSV-Trainer (Archivbild).  © dpa/Axel Heimken

Andere hätten ihrem Ärger vermutlich Luft gemacht, doch Christian Titz rührt die Fans mit seinen Worten. Darin bezeichnet er Hamburg und den HSV gleich im ersten Satz als sein Zuhause in den vergangenen dreieinhalb Jahren.

"Es war eine sehr intensive und schöne Zeit für meine Familie und mich", schreibt der Ex-HSV-Trainer.

Der HSV begleite ihn bereits seit seiner Kindheit. "Als ich noch ein kleiner Junge war, versuchte ich beim Fußballspielen in meinem Heimatdorf Neckarhausen, als Waldhof Mannheim, gegen meinen Bruder Stephen, der immer als HSV antrat, zu gewinnen. Schon damals reichte die Strahlkraft bis nach Süddeutschland", schreibt Titz.

Die Besonderheit konnte er später als Trainer der U17, danach der U21 und schließlich seit März der Profis selbst erleben.

Titz bedankt sich von ganzem Herzen für die "großartige Unterstützung und die große Anzahl an Nachrichten", die ihn erreicht haben. Er wünscht dem HSV, dass er seine sportlichen Ziele erreichen wird - also den Aufstieg in die 1. Bundesliga.

"Die Fußballwelt ist klein, vielleicht sieht man sich in Zukunft wieder. Es würde mich freuen!", schließt er sein Statement.

Die Reaktionen der Fans sind durchweg positiv. Nach nur zwei Stunden gab es bereits Tausende Likes und Hunderte Kommentare unter dem Facebook-Post.

Gerade nach dem verhinderten Abschied von seiner Mannschaft, sind die freundlichen Worte von Christian Titz um so erstaunlicher.

Chapeau! Das ist ein würdevoller Abgang, an dem sich viele ein Beispiel nehmen können.

Titelfoto: dpa/Axel Heimken

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