"Fette Arschbulette": Komikerin Ilka Bessin über die Schattenseiten ihres Lebens

Berlin - Ilka Bessin begeisterte elf Jahre lang mit ihrer Kunstfigur Cindy aus Marzahn das deutsche Publikum, bevor sie ihren rosafarbenen Jogginganzug an den Nagel hing (TAG24 berichtete). Ihr Humor half ihr als Kind und Jugendliche, Spott und Häme zu ertragen.

Ilka Bessin wurde als Kind Opfer von Mobbing.
Ilka Bessin wurde als Kind Opfer von Mobbing.  © DPA

In ihrer Autobiografie "Abgeschminkt: Das Leben ist schön – von einfach war nie die Rede" machte die einstige Hartz-IV-Empfängerin erst kürzlich deutlich, wie schlimm es um sie bestellt war (TAG24 berichtete). Nun offenbarte die gebürtige Brandenburgerin im Bunte-Interview erneut ihr Seelenleben.

Als Kind wurde sie gemobbt und bekam böse Rufnamen wie "fiese Arschbulette", heißt es dort. Auch in der Pubertät lief es für die Comedienne nicht rund. Für ihre hübschen Freundinnen sei sie zu hässlich gewesen.

Auf die Frage, wie die heute 47-Jährige das ausgehalten habe, antwortete die preisgekrönte Komikerin: "Ich habe mir angewöhnt, immer noch eins draufzulegen. Noch einen härteren Witz. Humor hilft. Vor allem Galgenhumor."

Über eine Episode in ihrem Leben wusste sie zu berichten: "Als ich nicht in die Disco kam, habe ich angefangen, dort als Türsteherin zu arbeiten. Mein Vater hat immer gesagt: 'Leg dir ein starkes Rückgrat zu!'" Dennoch habe sie nach eigener Aussage Selbstzweifel gehabt.

Mittlerweile hat der TV-Star aber mit dem dunklen Kapitel in seinem Leben abgeschlossen. Privat könnte die Blondine auch glücklicher nicht sein. 2018 hat sie sich die Entertainerin mit ihrem Freud verlobt (TAG24 berichtete). Kinder mit ihrem Liebsten seien aber nicht mehr geplant.

lka Bessin wurde als Cindy von Marzahn bekannt.
lka Bessin wurde als Cindy von Marzahn bekannt.  © DPA

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