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Das Clan-Problem in Nordrhein-Westfalen: Gewalt, Drogen, Diebstahl

Clan-Kriminalität in NRW

Die Clan in NRW sorgen für tausende Straftaten pro Jahr. Auf einer Tagung sprachen Experten jetzt über die Clans und ihr Gefahrenpotenzial

Düsseldorf / Essen - In Nordrhein-Westfalen verüben kriminelle Mitglieder von Familienclans Jahr für Jahr Tausende Straftaten. Zwischen 2016 und 2018 seien 14.225 Delikte erfasst worden, die meisten - mit 5606 Fällen - im Bereich der Gewalt-Kriminalität, sagte Thomas Jungbluth vom Landeskriminalamt am Mittwoch bei einer Tagung in Essen.

Polizisten bei einer Clan-Razzia. (Symbolbild)
Polizisten bei einer Clan-Razzia. (Symbolbild)

Danach folgten Eigentums- und Betrugsdelikte mit jeweils rund 2600 angezeigten Fällen, außerdem seien rund 1000 Drogen-Straftaten ermittelt worden.

Hinzu komme eine "sehr hohe" Dunkelziffer, schilderte der LKA-Experte.

Es sei davon auszugehen, dass die Zahl der Clans allein in NRW inzwischen "in Richtung Hundert gehe», sagte der LKA-Abteilungsleiter.

Zwischen 2016 und 2018 seien 6449 Tatverdächtige ausgemacht worden, rund ein Fünftel davon waren Frauen. Wie viele kriminelle Clan-Mitglieder es insgesamt in NRW gebe, könne aber nicht seriös beziffert werden.

NRW brauche im Kampf gegen Clan-Kriminalität einen langen Atem, sagte Innenminister Herbert Reul (CDU).

Mitglieder der abgeschotteten Clans verübten einen "frontalen Angriff auf den Rechtsstaat". Viele Bürger seien verunsichert, Angst vor rechtsfreien Räumen gehe um.

Man werde die eingeleitete "Strategie der 100 Nadelstiche" mit verstärkten Razzien und Kontrollen fortsetzen. "Wir werden auch keine Parallel-Gesellschaften dulden."

So könnte Clan-Mitgliedern geholfen werden

Essens Polizeipräsident Frank Richter (rechts) mit NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU, links).
Essens Polizeipräsident Frank Richter (rechts) mit NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU, links).

Präventionsangebote müssten vor allem für junge Leute und Frauen entwickelt werden, die potenziell aus den Milieus aussteigen wollten.

Da stehe NRW noch am Anfang, räumte der Minister ein. Der Essener Polizeipräsident Frank Richter betonte, das Problem sei auch "Folge einer gescheiterten Integrationspolitik".

Sozialtransfers bildeten oft die finanziellen Grundlagen der häufig arabischstämmigen Clans. "Der deutsche Staat und seine Werteordnung, seine Regeln werden verachtet", sagte Richter.

Als Hotspot der Clan-Kriminalität in NRW gilt das Ruhrgebiet. Allein 1271 Tatverdächtige - ermittelt in den vergangenen zwei Jahren - lebten in Essen, viele auch in Kreispolizeibereich Recklinghausen, Gelsenkirchen, Duisburg, Dortmund und Bochum, schilderte LKA-Experte Jungbluth.

Das "Territorium" werde "sehr offen und sehr aggressiv" reklamiert und verteidigt. Polizei und städtische Ordnungskräfte würden als Eindringlinge gesehen, auch attackiert und bedroht. Auch Berlin, Bremen und Teilen von Niedersachsen gelten als Hotspots.

Die Gruppierungen genau zu bestimmen, ist laut LKA schwierig. Es komme vor, dass ein und derselbe Clan von der Polizei unter mehr als einem Dutzend verschiedener Namen geführt werde. Die Clans änderten ihre Namen auch manchmal. Längst nicht alle Angehörige eines Familienclans seien kriminell.

Viele Clan-Mitglieder sind dem Rechts- und Islamwissenschaftler Mathias Rohe zufolge vor Jahrzehnten von der Türkei in den Libanon geflohen und dann in den 1970er/80er Jahren als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen.

Sie seien nicht willkommen gewesen - keine Schulpflicht für die Kinder, keine Arbeit für die Eltern, ein unsicherer Aufenthaltsstatus lediglich mit Duldung. "Da muss man nicht kriminell werden, aber der Weg dahin wird kürzer."

Repression und viel Vor-Ort-Präsenz seien wichtig, um Druck auszuüben, unterstrich Rohe bei der bundesweit ersten großen Tagung zum Thema Clan-Kriminalität mit rund 560 Gästen. "Das ist Rückeroberung des sozialen Raums durch den Staat." In den überwiegend patriarchalisch geprägten Clans gebe es auch "hochanständige Leute", stellte er klar.

Die Tagung auf Initiative des Innenministeriums gehört zum Langzeit-Projekt Ruhrkonferenz. Es soll dem hinterherhinkenden Ruhrgebiet Impulse auf zentralen Feldern geben.

Fotos: DPA

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