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Diese zwei Verrückten werden Dresden zerlegen

Dresden - Am 12. Juli sind "Andhim" Stargäste beim Dresdner „Click Clack“-Festival am Citybeach. MOPO24 präsentiert Dresdens coolsten Sonntags-Tanz und sprach vorab mit Simon, einem Teil von "Andhim".
Simon (31, rechts) bringt zum Sonntags Click Clack natürlich seinen DJ-Kollegen Tobias (33) mit.
Simon (31, rechts) bringt zum Sonntags Click Clack natürlich seinen DJ-Kollegen Tobias (33) mit.

Von Sebastian Günther

Dresden - Wie diese beiden Jungs die Szene erobert haben, entspricht einer Bilderbuchkarriere.

Aus Liebe zur elektronischen Musik fanden sie zusammen, wurden Freunde, bastelten im Studio an Beats und die Leute fanden es auf Anhieb cool.

Das deutsche DJ-Duo „Andhim“ erobert von Köln aus die Welt, hat inzwischen 130 Auftritte im Jahr. Selten vor weniger als 1000 Gästen. Am 12. Juli sind Andhim Stargäste beim Dresdner „Click Clack“-Festival (hier geht’s zum VVK) am Citybeach.

MOPO24 präsentiert Dresdens coolsten Sonntags-Tanz und sprach vorab mit Simon, einem Teil von Andhim.

MOPO24: Seit gut fünf Jahren belebt Ihr auf erfrischende Art und Weise die Clubmusik. Seid Ihr überrascht oder war es ein Ziel, auf das Ihr hart hingearbeitet habt?

Simon: Auch wenn es harte Arbeit ist, sind wir schon überrascht und viel mehr erfreut, wie es den Leuten gefällt, was wir machen. Es gab keinen Masterplan, am Anfang war nur die Musik.

MOPO24: Bei Euch sieht alles nach sehr viel Spaß aus. Ist das das Rezept?

Simon: Schön, wenn es so rüberkommt. Wir mögen es, mit der Intensität, die unser Job mit sich bringt, spielerisch umzugehen. Wir können gut über uns lachen und sind sehr lebensfroh. Das verkörpern wir in dem, was wir tun. Aber auch witzige Videos und Fotos sind viel Arbeit, da wir immer alles selber machen. Der Spaß muss aber immer im Vordergrund stehen.

Auch wenn sie es immer wieder gefragt werden: Simon und Tobias sind nur musikalisch ein Paar.
Auch wenn sie es immer wieder gefragt werden: Simon und Tobias sind nur musikalisch ein Paar.

MOPO24: Ihr spielt in Clubs weltweit. Auf Festivals, Terrassen, Booten. Fast „zwischendurch“ veröffentlicht Ihr eine Bombe nach der anderen. Gerade kommt die „Rollercoaster EP“ raus. Wie geht das zeitlich?

Simon: Nun ja, es gibt schon Acts, die mehr veröffentlichen. Aber wir spielen etwa 130 Gigs im Jahr. Da bleiben im Monat maximal zehn Tage fürs Tonstudio. Im Grunde immer dann, wenn wir in unserer Heimat Köln sind. Da sperren wir uns dann im Studio ein und nehmen uns die Zeit, die es braucht.

MOPO24: Euer Sound kommt so freundlich und heiter rüber. Perfekt für Open Airs. Spielt Ihr lieber draußen oder in dunklen Clubs?

Simon: Wir lieben es, draußen bei Sonnenschein Musik zu machen. Am liebsten barfuß im Sand. Daher freuen wir uns sehr auf die Festivalsaison. Aber wenn die dann rum ist, ist es auch schön, in die Clubs zurückzukehren. Hat alles seine Reize. Cool, dass sich das immer so abwechselt.

MOPO24: Hört man einen Track von Euch, braucht es nur wenige Takte, bis man Euch als Macher heraushört. Ist es gut für einen Act, wenn er eine „markante Handschrift“ hat?

Simon: Das ist für uns sehr wichtig. Wir haben unseren „Fingerprint“ - und den drücken wir unserer Musik auf. Wenn das die Leute raushören, ist es toll. Aber als Act darf man es auch nicht vergessen, sich weiterzuentwickeln. Sonst droht Langeweile. Bis jetzt ist uns das ganz gut gelungen. Mit der „Spayce EP“ haben wir zuletzt auch mal was ganz Neues probiert, was gut ankam.

MOPO24: In Dresden spielt Ihr an einem Sonntagnachmittag. Wie steht Ihr das nach Gigs am Freitag und Samstag durch?

Simon: Mit der Zeit gewöhnt man sich an alles. Und wenn du etwas richtig gern machst, geht es sowieso. Aber unsere Agentur achtet sehr darauf, dass die Auftritte nicht an einem Wochenende auf drei verschiedenen Kontinenten sind. Das hilft schon sehr. Und dass wir auf irgendwelchen Afterhours abstürzen, passiert auch nicht. Wir feiern gern mit den Gästen und Veranstaltern, vergessen aber nie, wann Schluss sein sollte. Dann klappt’s auch am nächsten Tag ohne Kater ...

Die Jungs freuen sich auf ihren Auftritt beim Click Clack - das Publikum auch.
Die Jungs freuen sich auf ihren Auftritt beim Click Clack - das Publikum auch.

MOPO24: Was macht Ihr während der vielen Reisezeit?

Simon: Ich liebe es, Serien zu schauen. Gerade gestern habe ich die letzte Folge von „Game of Thrones“ geschaut. Jetzt mach ich mich an die "Sopranos" ran. Ansonsten bearbeite ich Fotos oder höre mich durch Musik.

MOPO24: Kann man irgendwann Hotelzimmer satt haben?

Simon: Nie. Ich liebe Hotels. Am liebsten würde ich auch privat in einem Hotel wohnen, so wie es Udo Lindenberg tut. Essen aufs Zimmer buchen, immer Ordnung haben, das ist Luxus, den ich sehr schätze.

MOPO24: Was kauft Ihr Euch irgendwann von Euren gesammelten Meilen?

Simon: Haha! Da würde inzwischen was Tolles rausspringen. 90 Prozent unserer Reisen begehen wir per Flieger. Im letzten Jahr kamen wir auf 150.000 Meilen. Aber Prämien kaufen wir uns nicht davon, sondern nutzen die, um bei Langstrecken upzugraden.

MOPO24: Ihr verbringt mega viel Zeit miteinander. Nervt das?

Simon: Klingt komisch, aber wir haben uns noch nie gestritten. Seit neun Jahren kennen wir uns und es gab keinen einzigen Streit. Wir ticken so gleich, und wenn der eine mal miese Laune hat, merkt es der andere schon vorher und weiß zu reagieren. Das ist unbezahlbar.

MOPO24: Seid Ihr ein Pärchen?

Simon: Ja, am DJ-Pult aber nur. Wir sind nicht schwul. Werden das aber immer wieder mal gern gefragt. Wir erfahren viel Support aus der Schwulenszene und haben da auch viele gute Freunde. Ich meine: Hey, wir kommen aus Köln! Aber jeder von uns hat eine Freundin.

MOPO24: Kann man als DJ in der Welt unterwegs sein und eine Beziehung leben?

Simon: Wenn man sich vertrauen kann und Freiheiten lässt, dann schon. Vor allem als Partner eines DJs hat man es nicht leicht. Das geht schon mit so Dingen wie Sehnsucht los. Während man auf Tour durch die Welt jettet, ist man zum Beispiel so abgelenkt, dass man gar nicht richtig zur Ruhe kommt, um ein „Vermissen“ zu empfinden. Dem anderen geht’s oft anders. Sich dann gegenseitig Dinge einzufordern, geht also nicht.

MOPO24: Welche Rolle spielt in Eurem Leben Social Media?

Simon: Als Act stehen wir voll auf das Social-Media-Ding. Wir nutzen es, um im Kontakt mit den Followern zu sein. Wir antworten auch ganz vielen Leuten, die uns schreiben. Privat ist das anders. Ich nutze es immer weniger und fühl mich eher genervt. Der ständige Drang, alles mitzubekommen, vermüllt den Kopf zu sehr.

Das DJ-Duo jettete im letzten Jahr rund 150.000 Meilen um die Welt.
Das DJ-Duo jettete im letzten Jahr rund 150.000 Meilen um die Welt.

MOPO24: Hätte ein Künstler, der Facebook, Soundcloud [&] Co. komplett verweigert, überhaupt noch eine Chance auf dem Markt?

Simon: Schwer, aber machbar. Social Media beinhaltet tolle Marketing-Werkzeuge. Gute Musik setzt sich aber hoffentlich auch noch ohne Facebook [&] Co. durch.

MOPO24: Könntet Ihr als Künstler rein vom Verkauf/Download Eurer Tracks leben?

Simon: Das wäre ein Leben unter der Armutsgrenze. Ich wäre wieder Bettelstudent und Tobi müsste sein Geld als Bodybuilder verdienen. Durch Musikdownloads verdienst du heute kaum noch was. Erst recht nicht im elektronischen Bereich. Aber das stört uns nicht. Wir möchten, dass die Leute unsere Musik hören, gern auch gratis bei YouTube, und dann zu unseren Shows kommen.

MOPO24: Wie geht es bei Euch weiter? Was passiert noch in 2015?

Simon: Über den Sommer sammeln wir wieder viele Meilen auf dem Weg zu tollen Events. Wir sind oft auf Ibiza. Zuallererst aber in Dresden. Auf das „Click Clack“ freuen wir uns sehr und bringen auch viele Freunde mit, die unbedingt dabei sein wollen. So ein Line-up wie das bekommst Du in Deutschland nicht mal so an einem Sonntag. Das wird toll. Es muss nicht immer Ibiza sein…

Witziges Video von Andhim zum Hit „Boy Boy Boy“

Andhim beim Pollerwiesen-Auftritt

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