"Club der roten Bänder": Bewegende Erfolgsserie kommt ins Kino!

Deutschland - Fans fiebern dem 14. Februar entgegen: Denn dann gibt es ein großes Wiedersehen mit einer der besten und beliebtesten deutschen Serien der letzten Jahre: "Club der roten Bänder" bekommt einen Kinofilm spendiert.

Leo (M., Tim Oliver Schulz) liebte es, Fußball zu spielen.
Leo (M., Tim Oliver Schulz) liebte es, Fußball zu spielen.  © PR/Universum Film

Die Geschichte von Leo, Jonas, Emma, Alex, Toni und Hugo bewegte in Deutschland viele Menschen und bescherte TV-Sender VOX etwas überraschend einen richtigen Hit, der mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde.

Wie die Serie beruht auch der neue Film mit dem Untertitel "Wie alles begann" auf dem Leben des Katalanen Albert Espinosa, der bereits im Alter von 14 Jahren Krebs bekam und die kommenden zehn Jahre immer wieder im Krankenhaus verbringen musste. In dieser Zeit verlor er ein Bein, einen Lungenflügel und ein Teil seiner Leber.

Mittlerweile ist er Bestseller-Autor, schreibt Drehbücher, ist als Schauspieler, Regisseur und Journalist aktiv. "Club der roten Bänder" wurde auch in vielen anderen Ländern wie Spanien, Italien, Frankreich und den USA mit einer eigenen Umsetzung bedacht.

Die drei deutschen Staffeln waren ein so großer Erfolg, dass sich die Macher für einen Kinofilm entschieden, der ein Prequel zur Serie ist, also vor Beginn der ersten Staffel ansetzt und dabei weiterhin die sechs Hauptfiguren Leo, Jonas, Emma, Alex, Hugo und Toni in den Mittelpunkt stellt.

Leonard "Leo" Roland (Tim Oliver Schulz) liebt es, mit seinen Freunden Fußball zu spielen und mit seiner Familie Zeit zu verbringen.

Emma Wolfshagen (r., Luise Befort) landet im selben Krankenhaus wie Leo.
Emma Wolfshagen (r., Luise Befort) landet im selben Krankenhaus wie Leo.  © PR/Universum Film

Jonas Till Neumann (Damian Hardung) hingegen wäre schon froh, wenn er einen Bruder hätte, der ihm das Leben nicht zur Hölle macht.

Emma Wolfshagen (Luise Befort) will ihre Eltern zufriedenstellen, während Alex Breidtbach (Timur Bartels) Probleme mit seiner Lehrerin hat.

Anton "Toni" Vogel (Ivo Kortlang) ist gerade heraus und spricht ohne Filter aus, was er denkt, womit viele Menschen nicht umgehen können. Also sucht er Hilfe bei seinem Großvater.

Hugo Krüger (Nick Julius Schuck) will es sich beweisen und seine Angst überwinden - was wäre dafür besser geeignet, als einen Sprung vom Zehn-Meter-Turm zu wagen?

Doch ihr Leben wird auf eine harte Probe gestellt, denn sie landen allesamt im Albertus-Krankenhaus, lernen sich dort kennen und als Freunde schätzen.

Diese mit traurigem Humor erzählte Geschichte bewegte unzählige Menschen und hat in Deutschland viele Anhänger gefunden. Sowohl Kritiker, als auch Zuschauer lobten die außergewöhnlich hohe Qualität der Serie, die das Publikum emotional mitriss, weil man in der einen Szene lachen und in der nächsten weinen konnte, also die gesamte Bandbreite der Gefühle durchlebte.

Der Film lässt die Zuschauer nun einige der bereits in der Serie angedeuteten, aber nicht ausgeführten Schicksalsschläge durchleben. Besonders Leo steht als späterer Anführer des "Clubs der roten Bänder" im Fokus.

Das Wahrzeichen des "Clubs der roten Bänder".
Das Wahrzeichen des "Clubs der roten Bänder".  © PR/Universum Film

Und genau das ist laut Antje Wessels, die die Kritik für Filmstarts schrieb, mitunter etwas zu viel des guten. Denn Leo wurde mit Benni (Jürgen Vogel) eine Figur an die Seite geschrieben, die nur im Film auftaucht und nicht in der Serie, weshalb sich die Macher auf diesen Handlungsstrang besonders konzentriert hätten und die Geschichten der anderen Figuren "mit weitaus weniger Ausführlichkeit und Feingefühl" behandelt hätten.

Deshalb lautet ihr Fazit: "Für Nicht-Kenner der TV-Serie besitzt 'Club der roten Bänder – Wie alles begann' keinerlei erzählerischen Mehrwert. Im Gegenteil: Wer nicht weiß, wie es anschließend weitergeht, dürfte sich womöglich sogar an den vielen eröffneten, aber oft nur halbgar zu Ende gebrachten Erzählsträngen stören." Fans kämen hingegen auf ihre Kosten.

Zwar findet auch die TV Movie einige Kritikpunkte, findet den Film aber insgesamt "sehenswert", weil es gelingt, "schwierige Themen wie Krankheit und Tod schön zu inszenieren."

Leo (Tim Oliver Schulz) verliert durch den Krebs viel.
Leo (Tim Oliver Schulz) verliert durch den Krebs viel.  © PR/Universum Film

Titelfoto: PR/Universum Film

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