Frau brutal überfallen und vergewaltigt: Ausreden des Täters machen fassungslos

Colliers Wood (Großbritannien) - Es ist eine unvorstellbare Tat, die das Leben einer jungen Frau in Großbritannien wohl für immer verändert haben wird. Sie wurde von Khaled Argoub (21) verfolgt und in einem Park auf brutale Art sexuell missbraucht.

Der 21 Jahre alte Khaled Argoub wurde für schuldig befunden. (Bildmontage)
Der 21 Jahre alte Khaled Argoub wurde für schuldig befunden. (Bildmontage)  © Montage: Metropolitan Police, 123RF/Katarzyna Biał

Der 21-Jährige war seinem Opfer am 11. August des vergangenen Jahres in den Morgenstunden gegen 3.30 Uhr gefolgt, hatte es in einen Park im Südwesten der Hauptstadt London gezerrt, brutal überfallen, bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und sich in der Folge schließlich über es hergemacht, wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet.

Die junge Frau war vor der grauenhaften Attacke auf dem Weg zu Freunden, hatte jedoch gestoppt, um einen Fuchs zu fotografieren, den sie am Rand des Wegs, den sie von der Bahn, mit der sie zu weit gefahren war, ging, erspäht hatte.

Zu diesem Zeitpunkt bemerkte sie zwar Argoub, der ihr gefolgt war, noch, konnte sich aber nicht mehr in Sicherheit bringen, als er plötzlich auf sie zustürmte und es in der Dunkelheit der Nacht zu dem überaus erschreckenden Übergriff kam.

Sie wehrte sich nach Kräften und mit allen Mitteln, kratzte laut Staatsanwältin Charlotte Newell den Täter, der allerdings deshalb nur noch aggressiver zu Werke ging.

Letztlich konnte sich das Opfer befreien und in der Nähe völlig nackt einen fremden Mann auf sich aufmerksam machen, der schnell reagierte und sofort die zuständige Polizei alarmierte.

DNA-Spuren führen zu Täter

Dank der DNA, die unter den Fingernägeln der jungen Frau sichergestellt werden konnte, kamen die Ermittler auf Argoub, der alles versuchte, um sich herauszureden. Unter anderem gab er an, kein Englisch zu können und später, als er es doch konnte, behauptete er, dass es sein angeblicher Zwillingsbruder, an dessen Namen er sich allerdings leider nicht mehr erinnere, gewesen sein müsse.

Dass er diesen nur erfunden hatte, flog jedoch bei einer Überprüfung schnell auf.

In einer nur zwei Stunden andauernden Gerichtsverhandlung wurde Argoub nun schuldig gesprochen. Für das Gericht bestand keinerlei Zweifel. Die Verkündung des Urteils soll am 31. März erfolgen. Es droht eine lange Haftstrafe.

In Großbritannien ist es zu einer schrecklichen Tat gekommen, nun wurde ein Mann verurteilt.
In Großbritannien ist es zu einer schrecklichen Tat gekommen, nun wurde ein Mann verurteilt.  © Screenshot/Google Maps

Titelfoto: Montage: Metropolitan Police, 123RF/Katarzyna Biał

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