Schockierendes Video: Pferd an Truck gespannt und weggezerrt

Colorado (USA) - Ein schockierendes Video zeigt, wie ein Pferd namens Trigger auf einer Ranch in Colorado hinter einen weißen Truck gespannt wurde und brutal am Zügel weggezerrt wird. Das Video wurde am Sonntag ursprünglich auf Facebook veröffentlicht.

Weil sich das Pferd nicht freiwillig bewegte, wurde es mit einem Auto von der Ranch gezerrt. (Symbolbild)
Weil sich das Pferd nicht freiwillig bewegte, wurde es mit einem Auto von der Ranch gezerrt. (Symbolbild)  © 123RF/Maria Itina

Scheinbar weigerte sich das arme "störrische" Pferd sich fortzubewegen. Die Lösung der Besitzer: Sie knoteten die Zügel des Pferdes an die Ladefläche eines Pick-ups und gaben Gas.

Wie man in dem kurzen Video-Clip sieht, versucht sich Trigger mit aller Macht gegen die Kraft des Autos zu wehren. Das gelingt dem Pferd aber nicht. Ein PS hat eben keine Chance gegen die Pferdestärken eines Fahrzeugs.

Auf den Hinterbeinen schlittert es mindestens 90 Meter über die schneebedeckte Ranch hinter dem Pick-up her.

Erklärt wird die Aktion von einer Frauenstimme im Hintergrund mit: "Das Sch***pferd will nicht von der Ranch runter."

Mehrfach meldeten sich nach Veröffentlichung des Brutalo-Videos besorgte Tierfreunde bei der Polizei. Das Grand County Sheriff’s Office schaltete sich daraufhin ein und begann noch am Sonntagabend mit den Ermittlungen gegen die Besitzer, ein Paar aus Colorado.

Das arme Pferd wurde mittlerweile konfisziert und wird jetzt von Tierschützern betreut, so "CBS4". Zwei weitere Pferde, die sich im Besitz des Paares befinden sollen, wurden allerdings nicht in deren Obhut genommen.

Gegenüber "CBS4" äußerte sich jetzt die mutmaßliche Besitzerin des Pferdes zu den Folgen, die der Vorfall nach sich zog: "Ich habe deswegen meinen Job verloren, ich habe viele Leute verärgert. Ich habe unser Pferd etwas durchmachen lassen, was es nicht hätte getan werden dürfen. Ich lag falsch."

Trotz der bekundeten Reue muss sich das Paar nächstes Jahr wegen Tierquälerei vor Gericht verantworten. Für Ende Januar wurde der Gerichtstermin angesetzt.

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