11-Jähriger stirbt, weil seine Eltern ihn zwingen, Wasser zu trinken

Colorado/USA - Es ist immer wieder erschreckend, was Eltern ihren Kindern antun können. Ein Fall aus den USA macht da aktuell keine Ausnahme.

Der 11-Jährige starb laut Gerichtsmedizin an einer Wasservergiftung. (Symbolbild)
Der 11-Jährige starb laut Gerichtsmedizin an einer Wasservergiftung. (Symbolbild)  © Igor Tarasyuk/123RF

Wie die "Daily Mail" berichtet, starb der 11-jährige Zachary aus Colorado, weil seine Eltern ihn zwangen, innerhalb kurzer Zeit eine große Menge Wasser zu trinken.

In den Augen der Erziehungsberechtigten war der Urin des Kindes zu dunkel. In kleinen Schlücken musste der 11-Jährige in der Folge circa drei Liter Wasser trinken.

Trotz, dass er sich immer wieder übergeben musste, zwangen ihn seine Eltern laut dem Bericht, das Wasser weiter zu trinken. Sie sollen ihn sogar aufgefordert haben, schneller zu schlucken.

Laut Zeugenaussagen soll der Vater von Zachary ihn außerdem geschlagen und zu Boden geworfen haben.

Nach der Tortur wurde der 11-Jährige ins Bett gebracht. Ein paar Stunden später fanden ihn seine Eltern mit Schaum im Mund tot im Bett vor. Laut Gerichtsmedizin starb Zachary an einer sogenannten Wasservergiftung.

Die Eltern müssen sich nun vor Gericht verantworten. Die Verantwortlichen müssen zudem klären, wie es überhaupt so weit kommen konnte. 

Laut dem Bericht sollen die Eltern bereits im Vorfeld auffällig gewesen sein, da sie ihre fünf weiteren Kinder ebenfalls misshandelt hätten.

Titelfoto: Igor Tarasyuk/123RF


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